
- Erzeuger
- Artuke
- Rebsorte
- Graciano, Tempranillo, Viura
- Region
- Rioja & Navarra
- Land
- Spanien
- Jahrgang
- 2021
- Alkohol
- 14 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9930005111
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Finca de los Locos 2021
Der Finca de los Locos 2021 ist ein Lagenwein aus der Rioja Alavesa, den die Brüder Arturo und Kike de Miguel Blanco aus Tempranillo, Graciano und Viura keltern.
CHF 30.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein junger, straff gebauter Rotwein, der seine Frucht zurückhält und dafür Würze, Kreide und kalten Rauch nach vorne schiebt. Erdig, kühl und klar, mit spürbarer Spannung zwischen Säure und feinkörnigem Tannin. Wer ihn jetzt öffnet, sollte ihm viel Luft geben; ebenso gut lässt er sich einige Jahre liegen.
Terroir und Herkunft
Die Brüder Arturo und Kike de Miguel Blanco bewirtschaften von Baños de Ebro aus 30 Hektar in 72 Parzellen der Rioja Alavesa, in Höhenlagen zwischen 550 und 720 Metern. Die Böden sind ein Geflecht aus Kalkstein, Sandstein und Geröll, die kühlen Nächte dieser Hochplateaus halten Frische und Präzision im Wein. Die Finca de los Locos gilt im Gut als legendärer Weinberg.
Rebsorte und Vinifikation
Tempranillo und Graciano bilden die Basis, dazu kommt die weisse Sorte Viura. Gelesen wird von Hand in biologisch bewirtschafteten Parzellen, vergoren spontan mit den eigenen Hefen, teils als Ganztraube. Der Ausbau erfolgt im Haus vorwiegend in 600-Liter-Fässern und mit kurzen Reifezeiten, damit das Holz Raum gibt, statt zu prägen.
Am Gaumen
Der erste Schluck ist dicht und dunkel, der Wein baut druckvoll auf und lichtet sich dann. Herbe Töne, feinkörniges Tannin und Säuredruck tragen ihn, dazu geröstete Nüsse sowie schwarze und grüne Olive. Die ätherische Würze wirkt erhellend, die Frucht bleibt im Hintergrund aktiv, der Nachhall kühl und rauchig.
Besonderheiten
Der Name der Lage geht auf den Grossvater zurück, der in den 1950er-Jahren ein brachliegendes Grundstück in grosser Höhe kaufte und dafür «El Loco» gerufen wurde. Was damals als Torheit galt, zahlt sich heute aus. Artuke gehört der Bewegung Rioja & Roll und dem Verbund Futuro Vinador an und klassifiziert seine Weine nach Herkunft statt nach Ausbauzeit.



