
Roero Valmaggiore Riserva DOCG 2020
Der Roero Valmaggiore Riserva DOCG 2020 von Valfaccenda ist ein reinsortiger Nebbiolo von den sandigen Steilhängen des Roero, gezogen aus den Weinbergen Mompellini, Loreto und San Grato.
CHF 57.00
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Über diesen Wein
Charakter
Dunkles, transparentes Rubinrot. Die Nase bleibt in Bewegung: dunkle Kirsche eröffnet, es folgen Weichsel, etwas Schlehe, feuchter Unterboden, Trüffel und zuletzt eine Spur Morgennebel. Tiefgründig und dunkelfruchtig, vielschichtig aufgefächert.
Terroir und Herkunft
Die Trauben stammen aus den drei Weinbergen Mompellini, Loreto und San Grato in den Gemeinden Canale und Santo Stefano. Die Böden des Roero bestehen aus Sand, der in der Antike den Meeresboden des Golfs von Padanien bildete, hier mit unterschiedlich hohem Lehmanteil und südwestlicher, westlicher sowie östlicher Ausrichtung. Luca Faccenda und Carolina Roggera bewirtschaften 3,5 Hektar auf sandigen Steilhängen zwischen 260 und 400 Metern Höhe.
Rebsorte und Vinifikation
Reiner Nebbiolo von jungen und alten Reben; für die Riserva stehen die 77-jährigen Rebstöcke im Zentrum. Gelesen wird je nach Jahrgang, Stock und Lage zum besten Reifezustand, vergoren wird getrennt. Nach dem vorgeschriebenen Fassausbau kommt der Wein bei abnehmendem Herbstmond im Jahr nach der Lese auf die Flasche und nach fast einjähriger Flaschenreife in den Verkauf.
Am Gaumen
Geschliffen und strahlend, konzentriert und dennoch leichtfüssig. Die Gerbstoffe sind so weit poliert, dass sie ihren kernigen Biss behalten und der Frucht trotzdem Raum lassen. Ein Wein für jetzt, nicht für die Ewigkeit im Keller, und dabei so ernsthaft, wie die Sorte es verlangt. 14,0% Vol., trocken.
Speiseempfehlungen
Risotto mit TrüffelnHasenragout mit Tagliatellein Rotwein geschmorter Aal
Besonderheiten
Valfaccenda wurde 2010 von Luca Faccenda und Carolina Roggera in Canale gegründet und baut ausschliesslich die autochthonen Sorten Nebbiolo und Arneis an. Lucas Leitsatz lautet: «Alles ist schon in der Traube, wir müssen es nur bewahren.» Mit Alberto Oggero und Enrico Cauda gründete er das Kollektiv SoloRoero, das dem Roero mehr Aufmerksamkeit verschaffen will.



