
Laurenc 2020
Der Laurenc 2020 ist ein reinsortiger Lagrein vom Weingut Pranzegg, gewachsen in Nordwestlage auf 300 Metern oberhalb von Bozen.
CHF 31.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Blickdichtes Purpurrot mit violetten Reflexen und schwarzem Kern. Ein Lagrein, der seine Dichte in Spannung übersetzt: sehnig, straff, geschliffen. Bei 12,5 % Vol. bleibt er trocken und beweglich, die herbe Adstringenz gibt ihm Kante.
Terroir und Herkunft
Die Trauben wachsen auf dem Weinberg direkt am Hof, 300 Meter hoch und nach Nordwesten exponiert, beschattet von Wald und durchzogen von kühlen Fallwinden. Der Boden besteht aus lehmigem Sand vulkanischen Ursprungs mit moränischen Ablagerungen aus Porphyr, Basalt und Granit, tiefgründig und durchlässig. Auf 0,7 Hektar stehen 7.000 Stöcke pro Hektar, der Ertrag liegt bei rund 6.000 Kilo.
Rebsorte und Vinifikation
Reinsortiger Lagrein, überwiegend im Drahtrahmen erzogen, ein kleiner Teil noch klassisch auf Pergl. Martin und Marion Gojer bewirtschaften Pranzegg seit 2009 biodynamisch und von Hand. Vergoren wurde spontan im Holzgärständer, mit allen Kämmen und vier Wochen Maischestandzeit. Es folgten 24 Monate im grossen Holz und nach der Füllung nochmals 24 Monate Ruhe auf der Flasche, ungeschönt, unfiltriert, mit nur geringer Schwefelgabe.
Am Gaumen
Die Nase ist grosszügig und dunkelfruchtig: Brombeere, dunkle Maulbeere, Zwetschge als vollreife Frucht und eingekocht mit milden Gewürzen, dazu Piment, Wacholder, heller Tabak, Schlehe und Stockrose. Im Mund bleibt das Tannin feinkörnig und engmaschig, dabei geschliffen. Die saftige Frucht fällt sehniger aus als in der Nase und legt sich um die reife Säure, die in ein langes, fruchtig-herbes Finish führt.
Speiseempfehlungen
Schmortopf vom Hirschgeschmorte Lammkeule mit Wacholderkrustegebratene Entenbrustgereifter Bergkäse
Besonderheiten
Acht bretonische Ouessant-Schafe grasen zwischen den Reben, halten den Unterstockbereich kurz und düngen natürlich. In den Steillagen geht vieles nur von Hand; Martin Gojer stellt seine Präparate selbst her und verzichtet auf synthetischen Pflanzenschutz und Kunstdünger.



