
Campill 2018
Mit dem Campill 2018 keltert Martin Gojer einen Vernatsch aus nordwestexponierten Steillagen oberhalb von Bozen, kühl im Stil und schlank im Alkohol.
CHF 27.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
Lieferbar in die Schweiz
✓ Steht auf Ihrer Merkliste. — Zur Merkliste
Über diesen Wein
Charakter
Ein Rotwein, der Frische über Kraft stellt. Im Glas helles, gedecktes Granatrot mit violetten Aufhellungen zum Rand, in der Nase zunächst erdige Töne von Baumrinde, Zigarrenrauch und Roter Bete. Mit Sauerstoff kommen dunkle, herbe Früchte dazu: Schlehe, Maulbeere und dunkles Pflaumenmus, dazu Rosmarin und Thymian.
Terroir und Herkunft
Die Reben stehen in sehr steilem Gelände oberhalb von Bozen, am Kohlerer Berg und auf dem Ritten. Nordwest-Exposition, beschattende Wälder und kühle Fallwinde bremsen die Reife. Der Untergrund besteht aus lehmigem Sand vulkanischen Ursprungs mit moränischen Ablagerungen von Porphyr, Basalt und Granit, tiefgründig und durchlässig.
Rebsorte und Vinifikation
Vernatsch aus traditioneller Südtiroler Pergel-Erziehung. Martin und Marion arbeiten seit 2009 biodynamisch auf knapp vier Hektar, in den Steillagen ohne Traktoren; acht bretonische Ouessant-Zwergschafe halten das Gras zwischen den Reben kurz. Nach der Handlese wurden die Trauben gequetscht und mit 80 % der Kämme spontan in Holzgärständern vergoren, ohne Temperaturkontrolle. Die Gärung inklusive Kaltmazeration dauerte fünf Monate, danach reifte der Wein 12 Monate in Holzgärständern und Ovalfässern sowie 10 Monate in Beton und Ovalfässern. Gefüllt wurde von Hand, ohne Schönung und Filtration.
Am Gaumen
Feiner Gerbstoff trifft auf belebende Säure, dazu eine eher rotbeerige Frucht. Die moderaten 12,0 % Vol. halten den Wein schlank und trocken; leicht gekühlt kommt sein Trinkfluss am besten zur Geltung.
Speiseempfehlungen
Maroni-Gnocchi mit Pilzragoutin Bergkräutertee geschmortes Kalbsfilet
Besonderheiten
Der Name ist ein Kommentar zum Weinrecht: Weil keine Cabernet-Sorten im Wein sind, darf die historische Lagenbezeichnung nicht ausgeschrieben werden, also steht Ca___l auf dem Etikett.



