
- Erzeuger
- Clemens Busch
- Rebsorte
- Riesling
- Region
- Mosel
- Land
- Deutschland
- Jahrgang
- 2024
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9912014400
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Riesling Marienburg Grosses Gewächs 2024
Trockenes Grosses Gewächs aus der Steillage Marienburg in Pünderich, gewachsen auf grauem Schiefer unterhalb des Klosters.
CHF 42.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Der Riesling Marienburg Grosses Gewächs 2024 von Clemens Busch ist ein trockener Mosel-Riesling vom grauen Schiefer, dunkel und kühl in der Anlage, ruhig und konzentriert im Glas. Nussige Noten von Marzipan, Kirschkernen, Pfirsichsteinen und Mandelkernen tragen eine intensive Tiefenwürze. Die kompakte, reife Frucht aus Pfirsich und Mirabelle bleibt saftig, ohne die Kühle zu verdrängen.
Terroir und Herkunft
Die Marienburg ist der Haus- und Hofberg der Familie Busch, vom Weingut aus gesehen auf der anderen Moselseite. Die Steillage variiert von Süd bis Südost und beheimatet alle drei Schieferfarben des Guts: rot, blau und grau. Unterhalb des Klosters dominiert der graue Schiefer. Von 20 Hektar Steillagen liegen 11 in der Marienburg; die ältesten Reben wurzeln bis zu acht Meter tief im Fels.
Rebsorte und Vinifikation
Riesling, traditionell moselanisch ausgebaut. Im Keller vergären 80 Prozent der Weine spontan in jahrhundertealten 1000-Liter-Fudern, ohne Reinzuchthefen, ohne Enzyme, ohne Schönung, danach folgt lange Reife auf der Feinhefe. Die Restsüsse ist nahezu nicht zu spüren, der Wein steht trocken bei 12,0 % Vol.
Am Gaumen
Der Wein packt zu: griffig, klar strukturiert, durch Adstringenz und bitterstoffgeprägte Phenolik fast austrocknend. Die hoch stehende, gut integrierte Säure bildet das straffe Gerüst, regt den Speichelfluss an und hält die Bitterstoffe in Schach. Retronasal tritt die Frucht zurück, Kräuter übernehmen: Nelke, weisser Pfeffer, Piment, Fenchelsaat, Anis, frischer Fenchel und Erbsensprossen. Das rauchige, kühle Schieferprofil taucht auf, weicht zurück und kehrt wieder. Der Abgang bleibt anhaltend und animierend.
Besonderheiten
Clemens Busch stoppte 1976 die Herbizide und arbeitet seit 1986 biodynamisch. Die Kapselfarbe verrät den Boden: rot, grau oder blau. Heute führt er das Gut in Pünderich mit seiner Frau Rita und Sohn Johannes.



