
- Erzeuger
- Trapet Père & Fils
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Burgund
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Alkohol
- 12.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9910222150
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Gevrey-Chambertin Cuvée "1859" 2022
Der Gevrey-Chambertin Cuvée "1859" 2022 von Trapet Père & Fils ist ein Pinot Noir aus dem Burgund, der seine Kraft noch zurückhält und erst über die Jahre zeigen wird, was in ihm steckt.
CHF 135.50
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Wein, der wenig preisgibt und dabei nichts schuldig bleibt. Intensiv leuchtendes Kirschrot mit dunklem Kern, darüber eine Nase, die sich dunkel aufbaut: Schattenmorelle, Sauerkirsche und Brombeere nehmen in der Jugend noch viel Raum ein, Veilchen sorgen für zarte Eleganz. Dahinter feine Röstaromen und die Würze von Wacholderbeeren und Lorbeerblättern. Tiefgründig und subtil, an keiner Stelle plakativ.
Terroir und Herkunft
Gevrey-Chambertin, wo die Domaine Trapet Père & Fils 18,5 Hektar bewirtschaftet, darunter die drei Grand Crus Chambertin, Chapelle-Chambertin und Latricières-Chambertin. Der Name der Cuvée erinnert an 1859, das Jahr, in dem die Familie ihren ersten Weinberg "en Dérée" erwarb. Jean-Louis Trapet führt das Gut in siebter Generation nach einem Credo, das er selbst so formuliert: „Les hommes passent et la terre reste."
Rebsorte und Vinifikation
Pinot Noir. Seit 1996 arbeitet Jean-Louis Trapet biodynamisch, seit 2009 Demeter-zertifiziert. Im Keller zählen präzise Bodenarbeit, Beobachtung statt Intervention und sanfte Kellerarbeit mit Schwerkraft; bei den Villages-Weinen kommen nur 20 bis 25 Prozent neues Holz zum Einsatz. Die Trauben werden begleitet, nie gezwungen.
Am Gaumen
Die Frucht gleitet sanft über den Gaumen, das Säuregerüst vibriert geduldig im Hintergrund. Das feinkörnige Tannin bewegt sich im Schleichschritt mit Frucht und Säure, ohne je vorzupreschen. Diese Ruhe trägt der Wein über seine Balance nach aussen, elegant und mit 12,5 % Vol. leichtfüssig. Im Nachhall kommen Frucht und Würze gleichermassen zur Geltung.
Besonderheiten
Struktur ohne Schwere, Komplexität ohne Opulenz: Trapet wählt Finesse. Die Familiengeschichte beginnt mit Arthur Trapet, der in den 1880er Jahren heimlich Reben auf amerikanische Unterlagen veredelte – damals verboten, ab 1888 legal und heute Grundlage des modernen Weinbaus.



