
- Erzeuger
- Trapet Père & Fils
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Côte de Nuits
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2023
- Alkohol
- 13 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9910222181
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Chambertin Grand Cru 2023
Der Chambertin Grand Cru 2023 von Trapet Père & Fils ist ein Pinot Noir aus knapp zwei Hektar Grand-Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, verteilt auf drei Parzellen mit teils hundertjährigen Reben.
CHF 946.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Grand Cru, der seine Grösse nicht über Kraft sucht. Aromatische Tiefe und feinkörniges Tannin prägen den Stil von Jean-Louis Trapet, und dieser Wein führt ihn vor, ohne Lautstärke zu brauchen. Was hier zählt, ist Durchlässigkeit: der Boden spricht, nicht der Keller.
Terroir und Herkunft
Die Domaine Trapet Père et Fils sitzt in Gevrey-Chambertin im Burgund und bewirtschaftet 18,5 Hektar. Drei Grand Crus bilden ihr Herzstück: Chambertin, Chapelle-Chambertin und Latricières-Chambertin. Der Chambertin stammt von knapp zwei Hektar, aufgeteilt in drei Parzellen, einige davon mit hundertjährigen Reben. Über der Arbeit der siebten Generation steht ein Satz: «Les hommes passent et la terre reste.»
Rebsorte und Vinifikation
Pinot Noir, trocken ausgebaut, 13,0 % Vol. Seit 1996 arbeitet Jean-Louis Trapet biodynamisch, mit präziser Bodenarbeit und Beobachtung statt Eingriff. Bei den Grand Crus vergären 50 bis 100 Prozent ganze Trauben, der Anteil neuen Holzes bleibt bei maximal 50 Prozent, die Bewegung im Keller übernimmt die Schwerkraft. Die Trauben werden begleitet, nicht gezwungen.
Am Gaumen
Die Machart zielt auf Transparenz statt Wucht. Feinkörniges Tannin gibt die Struktur, die aromatische Tiefe kommt aus Lage und Rebenalter, nicht aus dem Fass. Ein Burgunder, dessen Vielschichtigkeit nicht über Fülle argumentiert.
Besonderheiten
Die Familiengeschichte beginnt mit einem Regelbruch: In den 1880er Jahren veredelte Arthur Trapet seine Reben heimlich auf amerikanische Unterlagen, als die Reblaus Burgunds Weinberge vernichtete. 1888 wurde die Methode legalisiert und zur Grundlage des modernen Weinbaus. Jean-Louis Trapet führt das Gut seit den 1990er Jahren, gemeinsam mit seiner Frau Andrée auch das Weingut Trapet Alsace in Riquewihr.



