
- Erzeuger
- La Nerthe
- Region
- Rhône
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9910244025
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Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2022
Châteauneuf-du-Pape Rouge von Château La Nerthe, gewachsen auf Lehm, Kalkstein, Sand und grossen Kieseln der südlichen Rhône.
CHF 59.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Châteauneuf-du-Pape von dichter, fast strenger Jugend, der mit Luft rasch runder und seidiger wird, ohne Kraft und Tiefe abzugeben. Trocken, 15,0 % Vol., mit einer Wärme, die nie in Hitze kippt.
Terroir und Herkunft
Die 92 Hektar von Château La Nerthe verteilen sich auf 57 Parzellen: 60 Hektar rund um das Château, 32 Hektar auf dem Plateau de La Crau, wo unter den Galets roulés eine dichte Tonschicht liegt. Für diesen Wein kommen Trauben von Lehm und Kalkstein, Sand und Lehm sowie von Sandstein mit grossen Kieseln zusammen. Auf dem Gut liegt eine der wenigen natürlichen Quellen der Appellation, umgeben von jahrhundertealten Wäldern — daraus entsteht ein Mikroklima mit warmen Tagen und kühlen Nächten.
Rebsorte und Vinifikation
40 Prozent Grenache, 35 Prozent Syrah, 20 Prozent Mourvèdre und 5 Prozent Cinsault. Handlese nach optimaler Reife, getrennt nach Parzellen, dann Kaltmazeration und Spontangärung mit natürlichen Hefen; die Extraktion steuern behutsames Umpumpen und Pigeage. Der Wein reift 18 Monate, 15 Prozent in neuen Fässern, der Rest in älteren Fässern, Fudern und im Beton. Die Assemblage komponiert Rémi Jean.
Am Gaumen
Intensiv und dicht, mit fleischigen Noten und der passenden Textur. Die Nase führt reife schwarze Kirschen, Zwetschgen und Erdbeeren an, dazu abgehangenes Fleisch, Garrigue, Lakritz, Veilchen, schwarzen Kampot-Pfeffer und einen Hauch Teer. Im Mund bleibt die blaue Frucht mundfüllend, die Säure sorgt für Frische, die Mineralität für Energie und Spannung.
Besonderheiten
Seit 1998 arbeitet das Gut vollständig biologisch, ohne Kunstdünger, Herbizide und Pestizide. Auf den Parzellen stehen alle 13 zugelassenen Rebsorten der Appellation; entrappt wird hier seit den 1800er-Jahren. Die Flasche mit Wappen führte das Haus 2001 ein.



