
- Erzeuger
- Bertram-Baltes
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Ahr
- Land
- Deutschland
- Jahrgang
- 2023
- Alkohol
- 11 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9912012166
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Dernauer Hardtberg 2023
Der Dernauer Hardtberg 2023 ist ein reinsortiger Spätburgunder aus einer südexponierten Schieferlage über Dernau an der Ahr, mit 11,0 % Vol. schlank gebaut und dabei straff gespannt.
CHF 46.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Der Dernauer Hardtberg 2023 ist der Lagen-Spätburgunder von Julia Bertram und Benedikt Baltes aus Dernau an der Ahr, ein Rotwein mit 11,0 % Vol., der seine Spannung aus Säure und Struktur zieht statt aus Alkohol. Er steht noch ganz am Anfang und zeigt doch schon seine Lebendigkeit.
Terroir und Herkunft
Der Hardtberg liegt oberhalb der Gemeinde Dernau in südlicher Ausrichtung auf 160 bis 260 Metern Höhe. Den Weinberg prägen Schiefer und Grauwacke, eine Sandsteinart mit Feldspatanteil; in den unteren Bereichen tritt Gehängelehm auf. Bearbeitet wird nach biologischen und biodynamischen Kriterien.
Rebsorte und Vinifikation
Reinsortiger Spätburgunder. Das Lesegut wird penibel ausgelesen, die Trauben vergären spontan in offenen Edelstahlfermentern, der Ausbau erfolgt betont reduktiv in gebrauchten Stück- und Halbstückfässern aus fränkischer Eiche, beim Spätburgunder über zwei Winter. Chaptalisiert wird nicht, geschönt und filtriert ebenso wenig, einzige Zugabe ist eine minimale Schwefelmenge vor der Füllung.
Am Gaumen
In der Nase stehen Rosen, Veilchen und Kräuter neben Süss- und Sauerkirsche, Unterholz und Laub, die reduktive Seite bringt Schiesspulver, Petrichor und Cassis. Im Mund wirkt der Wein ungemein saftig, klar und präzise, nicht verspielt, sondern mit klarer Linie: wieder süsse und saure Kirsche, dazu Beeren und ein paar Zwetschgen, getragen von brillanter Säure und feinkörnigem Tannin.
Speiseempfehlungen
gebratener Wachtelrosa gebratenem Rehrückengeschmortem Kaninchen mit Waldpilzen
Besonderheiten
Julia Bertram und Benedikt Baltes füllten 2014 ihren ersten Jahrgang ab und bewirtschaften rund vier Hektar an der Ahr, seit 2020 vollständig biologisch. Die Erträge liegen bei 30 bis 40 Hektolitern pro Hektar, die Steillagen verlangen komplette Handarbeit.



