
- Erzeuger
- Pranzegg
- Rebsorte
- Gewürztraminer
- Region
- Südtirol
- Land
- Italien
- Jahrgang
- 2024
- Alkohol
- 12 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9951061093
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"GT" Vino Bianco 2024
Der GT Vino Bianco 2024 ist Martin Gojers maischevergorener Gewürztraminer aus den nach Nordwesten exponierten Steillagen oberhalb von Bozen, trocken und mit 12,0 % Vol.
CHF 36.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Dieser Wein funktioniert weniger über Aromen als über Textur und Energie. Die Frucht ist präsent, bleibt aber transparent, während Grip, salzige Mineralität und feiner Gerbstoff die Richtung vorgeben. Mit 12,0 % Vol. bleibt der GT leichtfüssig, die Balance aus Frucht, Phenolik und Mineralität gibt ihm Reifepotenzial.
Terroir und Herkunft
Pranzegg liegt oberhalb von Bozen, die Lagen am Kohlerer Berg und auf dem Ritten sind nach Nordwesten exponiert, von Wald beschattet und von kühlen Fallwinden durchzogen. Porphyr, Basalt und Granit prägen die vulkanischen Böden. Daraus kommen Säurenerv und Frische statt Fülle.
Rebsorte und Vinifikation
Gewürztraminer, trocken ausgebaut und auf der Maische vergoren. Die Gärung läuft spontan mit wilden Hefen, der Ausbau erfolgt in Betontanks und gebrauchten Fässern aus Eiche oder Kastanie, ohne Schönung und Filtration, mit minimaler Schwefelgabe vor der Füllung. Die erhaltenen Pergola-Anlagen beschatten den Boden und erlauben Reife ohne Überreife.
Am Gaumen
Zuerst Grip und Struktur, dann eine helle, steinige Salzigkeit, die sich über den ganzen Wein legt. Orangige und mandarinenartige Nuancen blitzen auf und werden von der Phenolik gleich wieder eingebunden. Die Gerbstoffe der Maischegärung sind integriert und wirken nie rustikal. Der Nachhall ist lang, salzig und kräutrig.
Speiseempfehlungen
Gegrillter OktopusEntenbrust mit OrangensauceKürbis-Risotto mit Salbeibutterreifer Taleggio
Besonderheiten
Martin und Marion Gojer arbeiten seit 2009 biodynamisch auf knapp vier Hektar, die Präparate stellt Martin Gojer selbst her. Acht bretonische Ouessant-Zwergschafe weiden zwischen den Pergola-Reben, halten das Gras kurz und düngen. In den Steillagen geht vieles von Hand, für Maschinen sind die Terrassen zu schmal.



