
Ataulfos 2021
Der Ataulfos 2021 ist ein reinsortiger Grenache von 70 Jahre alten Rebstöcken auf 900 Metern in Méntrida, biodynamisch bewirtschaftet und auf 1.200 Flaschen begrenzt.
CHF 77.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein dunkler, dichter Grenache, der Kraft und Spannung zusammenhält. Die jugendliche Gerbstoffstruktur und die Säure beleben und fordern, der Nachhall ist lang und verweist auf sehr gutes Reifepotential. Unbedingt dekantieren und aus grossen Gläsern trinken.
Terroir und Herkunft
Die Reben stehen in Méntrida auf 900 Metern Höhe, auf granithaltigem, sandigem Boden. 2004 übernahmen die Cousins José und Daniel Jiménez-Landi das Weingut der Grosseltern, das seit 1963 besteht; seit der Trennung 2013 führt José den Betrieb allein. In den Hochlagen arbeitet er streng biodynamisch, folgt dem Mondkalender und bringt Hornmist und Hornkiesel aus.
Rebsorte und Vinifikation
Reinsortiger Grenache von 70 Jahre alten Rebstöcken, von Hand gelesen. Die Gärung läuft im Stahltank mit wilden Hefen, danach reift der Wein 20 Monate in französischen Barriques und Fudern. Abgefüllt wird ohne Filtration und ohne Stabilisierung. Die Gesamtproduktion liegt bei 1.200 Flaschen.
Am Gaumen
Die Nase hat Intensität: Cassis, süsse Blaubeeren, Mokka, Zimt und Kardamom, dazu viel Röstaromatik und deutliche Noten von Rosmarin, Wacholder und Thymian. Der Gaumen wirkt salzig, komplex und vielschichtig, die subtile Süsse bleibt eingebunden.
Speiseempfehlungen
Ein Wein für kräftige Küche mit konzentrierten Saucen: Pasta mit schwarzem Trüffel, Ente mit Lavendel-Honig-Kruste und Cassis-Sauce mit Lakritz-Gnocchi oder Hirschmedaillons mit Wildjus, Brombeeren und Selleriepüree.
Besonderheiten
2007 kippten José und Daniel Jiménez-Landi die Fässer mit ihren kraftstrotzenden Rotweinen aus und stellten den Stil um: keine Extraktion, keine neuen Barriques mehr. Seither vergären die Trauben mit Stielen, Pumpen und Überschlagen sind tabu. Die beiden wurden zu Pionieren der spanischen Garnacha-Renaissance.


