Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Valdemonjas

Los Tres Dones - The Three Gifts 2023

2023 · 0,75 l

Los Tres Dones 2023 ist ein reiner Tempranillo aus der Ribera del Duero, gezogen aus den tonreichsten Parzellen von Valdemonjas und El Nogal.

CHF 44.00

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Über diesen Wein

Charakter

Der Los Tres Dones 2023 ist ein kerniger, würziger Tempranillo aus der Ribera del Duero. Im Zentrum steht tiefdunkle Frucht: Maulbeere, Brombeere, Waldhimbeere, reife Pflaume und Cassis, darüber eine breite Würze von Zimt, Wacholder, schwarzem Pfeffer und Piment. Mit Luft kommen Zigarrenkiste, Unterholz und feuchter Waldboden dazu, später gerösteter Kaffee, Lakritz, Rosmarin und ein Hauch schwarze Olive.

Terroir und Herkunft

Valdemonjas bewirtschaftet neun Hektar in Quintanilla de Arriba auf der Goldenen Meile, 700 bis 750 Meter hoch. Am Nordhang kühlen die Nächte die Trauben und halten die Säure. Ton, Kalk, Mergel und Kreide wechseln auf engstem Raum, jede Parzelle wird separat gelesen und vergoren. Diese Cuvée kommt vor allem aus den Parzellen mit dem höchsten Tonanteil und natürlicher Feuchtigkeit in Valdemonjas und El Nogal.

Rebsorte und Vinifikation

Tempranillo aus Anlagen, die 1998 bestockt wurden. 2023 war enorm trocken und durchweg heiss; die Trauben wurden früh halbiert, die Ernte begann bewusst Anfang September, um die Säurewerte zu stabilisieren und Überreife zu vermeiden. Die Gärung läuft in grossen Betoneiern ohne forcierte Extraktion, die Milchsäuregärung folgt in Eichenfässern. Danach 14 Monate in Fässern französischer Eiche mit 225 und 228 Litern, dann sechs Monate im Betontank zur Stabilisierung.

Am Gaumen

Griffiges, saftiges Tannin mit markanter, fein integrierter Adstringenz, getragen von klarer Säure. Die Frucht bleibt konzentriert, aber trocken konturiert und von Bitterstoffen eingefasst, fast fleischig in der Textur. Der Abgang ist lang, würzig und strukturiert.

Speiseempfehlungen

Lammkarree mit KräuterkrusteEntenbrust mit PfeffersauceRinderfilet in RotweinjusRagout von WaldpilzenManchego

Besonderheiten

Die preisgekrönte Bodega arbeitet autark, ohne Anschluss an Strom- und Wasserversorgung: Photovoltaik deckt 90 bis 95 Prozent, das schräggestellte Dach sammelt Regenwasser. Im Inneren bewegt Schwerkraft die Trauben, Pumpen gibt es nicht. Seit 2011 berät Luca d'Attoma, mit weniger Extraktion, kürzeren Maischestandzeiten und präzisem Holzeinsatz.

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