
- Erzeuger
- Domaine Zind-Humbrecht
- Rebsorte
- Auxerrois
- Region
- Elsass
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Alkohol
- 13.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950302340
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Auxerrois Rotenberg 2022
Trockener Auxerrois aus dem Elsass, gewachsen auf dem kargen roten Kalkstein des Rotenbergs am Westhang des Grand Cru Hengst und seit 2021 eigenständig vinifiziert.
CHF 40.00
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Über diesen Wein
Charakter
Ein trockener Elsässer Weisswein, der seine Wirkung aus Frische und salziger Grundierung zieht, nicht aus Kraft. Strahlendes Goldgelb im Glas, hellfruchtig in der Nase, kühl und straff auf der Zunge.
Terroir und Herkunft
Der Rotenberg liegt am Westhang des Grand Cru Hengst auf kargem, felsigem rotem Kalkstein, gegenüber einem Wald. Ein ruhiger Ort, an dem die Trauben langsam wachsen. Schon Emile Zind, der Grossvater von Olivier Humbrecht, liebte diesen Weinberg; der älteste Teil wurde in den frühen 1950er-Jahren gepflanzt.
Rebsorte und Vinifikation
Reinsortiger Auxerrois. Viele Jahre lang wanderten die Trauben des Rotenbergs in Verschnitte, seit 2021 wird die Lage getrennt vinifiziert. Wie bei den meisten Weinen des Jahrgangs 2022 verlief die Gärung sehr langsam, der Wein wurde trocken ausgebaut, 13,5% Vol. Olivier Humbrecht stellte 1996 die ersten fünf Hektar des Guts auf Biodynamie um.
Am Gaumen
Quitte, Birne, frische Trauben und Zitrone treffen auf Salzbutter, Trockengebäck, Austernschale und Mandeln; eine kalkige Note gibt Tiefe, Grapefruit und Zitronenzeste sorgen für Spiel. Kühle Finesse, feinste Säure, salzige Spur, im Nachhall ein feiner Gerbstoff, der Appetit macht.
Speiseempfehlungen
Spargel mit Grapefruit-Butter-Sauce, jungen Kartoffeln und Basilikum; Miso-Blumenkohl aus dem Ofen mit Piquillo-Salzzitronenjus, getrockneter Olive, Paprika und Schnittlauch; geräucherte Forelle mit Apfel-Staudensellerie-Salat. Auch vegane und vegetarische Gerichte sind hier Trumpf.
Besonderheiten
Im Keller gilt Geduld: mindestens sechs Monate Hefekontakt, kein Wein verlässt das Gut vor ein bis zwei Jahren Reife, die Erträge liegen bei 30 bis 40 Hektolitern je Hektar. Olivier Humbrecht ist der erste Franzose mit dem Titel Master of Wine.



