Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Domaine Zind-Humbrecht

Pinot Gris Heimbourg 2016

2016 · 0,75 l

Der Pinot Gris Heimbourg 2016 der Domaine Zind-Humbrecht stammt aus einer der kleinen Einzellagen von Turckheim und ist trocken, würzig und noch sehr jung.

CHF 48.50

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Ein trockener Elsässer, der auf Würze setzt statt auf Wucht. Die Nase ist gestochen scharf: Zitrusfrucht, Orange und Limette neben Aprikosenkonfitüre, Pfirsichstein und reifer Mango, dazu Kardamom, Koriander, Laosingwer und Lebkuchengewürz. Darunter liegen Feuerstein und ein Umamiton, der an Fleischbrühe und Speck denken lässt.

Terroir und Herkunft

Der Heimbourg ist eine der kleinen Einzellagen im Sekundär- und Tertiärbruchgebiet von Turckheim. Dort wechselt die Geologie auf kurzen Strecken stark, was die geringe Grösse dieser Weinberge erklärt. Der Heimbourg ist der einzige, der von Südwesten nach Westen ausgerichtet ist, auf Kalksteinboden mit niedrigem Eisengehalt. Bepflanzt mit Pinot ist der obere, den Winden am stärksten ausgesetzte Teil des Hangs.

Rebsorte und Vinifikation

Reinsortiger Pinot Gris. Wie die meisten Pinot Gris des Jahrgangs 2016 reiften die Trauben bei niedrigerem Alkoholgehalt vollständig aus, daher die 12,5% Vol. und der elegante, trockene Stil. Das Gut arbeitet biodynamisch, hält die Erträge bei 30 bis 40 Hektolitern pro Hektar, gibt den Weinen mindestens sechs Monate Hefekontakt und lässt sie ein bis zwei Jahre im Keller reifen.

Am Gaumen

Saftig und mit viel Druck, würzig, mit feinem Gerbstoff. Cremige Süsse und ein salziger Unterbau tragen die speckige Struktur. Der Wein wirkt noch jugendlich, fast unfertig, und braucht Zeit, um facettenreich zu werden. Jetzt unbedingt dekantieren und aus grossen Burgundergläsern trinken.

Speiseempfehlungen

Aromaintensive und gehaltvolle Gerichte: mit Frischkäse und Kräutern gefüllte Morcheln mit Sherry-Reduktion, Wildpastete auf Linsen mit Rosinen und karamellisierten Walnüssen oder kross gebratene Ente mit Orangensauce und Spinat-Gnocchi.

Besonderheiten

Olivier Humbrecht, erster Franzose mit Master of Wine, bewirtschaftet 42 Hektar; die Familie ist seit 1620 im Weinbau. Die Umstellung auf Biodynamik begann 1996 mit fünf Hektar, in den Steillagen arbeiten wieder Pferde.

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