
- Erzeuger
- Hubert Lignier
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Côte de Nuits
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Alkohol
- 13.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9910240071
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"Clos de la Roche" Grand Cru AOC 2022
Der "Clos de la Roche" Grand Cru 2022 von Hubert Lignier ist ein Pinot Noir aus Morey-Saint-Denis, gewachsen auf dünner Kalkauflage über grossen Felsstücken.
CHF 632.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Grand Cru aus Morey-Saint-Denis, der Dichte und Tiefe mit schwebender Feinheit verbindet. So jung wirkt er noch sehr verschlossen, doch Finesse, Balance und Länge sind bereits zu erahnen.
Terroir und Herkunft
Der Clos de la Roche trägt eine braune, kalkhaltige Bodenauflage, die stellenweise nur 30 cm dick ist. Darunter liegen die grossen Felsstücke, die «roches», die der Lage den Namen gaben; der Jura-Unterboden stammt aus der Epoche des Bajocium. Der Wein kommt aus zwei Bereichen: Monts Luisants mit 62 Ar, gepflanzt zwischen 1955 und 1965 auf Hängen mit 25 % Gefälle, und Fremières mit 28 Ar, bepflanzt zwischen 1953 und 1960.
Rebsorte und Vinifikation
Reiner Pinot Noir. 2022 reifte früh, mit Hitzerekorden über das ganze Jahr: milder Frühling, sehr sonniger und trockener Sommer, dazu starker Regen Ende Juni mit bis zu 150 mm in wenigen Tagen, der den Reben half, dem Wasserstress im Juli und August zu widerstehen. Die Lese begann am 1. September. Vergoren wurde mit rund 33 % ganzen Trauben, die Maischestandzeit auf 15 bis 17 Tage statt 20 verkürzt, mit sehr wenig Unterstossen und sanfter Pressung: Infusion statt Extraktion. Es entstanden drei Fässer.
Am Gaumen
In der Nase feines, ganz zurückgenommenes Holz, dezent Süsskirsche, florale Elemente, warmer Torf und Unterholz. Im Mund trägt eine seidige Säure die rote und dunkle Frucht, dahinter Eisenerz, wieder warmer Waldboden und feinste Extraktsüsse. Tief und dicht, dabei fein gebaut und lang.
Besonderheiten
In Morey-Saint-Denis bewirtschaftet die Familie Lignier seit den 1880er-Jahren Pinot Noir, heute führt Laurent Lignier sie in fünfter Generation. Seit 2007 kommen keine synthetischen Mittel mehr in die Weinberge; der 2008 bezogene Keller arbeitet allein mit der Schwerkraft, ohne Pumpe von der Maische bis zur Füllung. Neues Holz ist bewusst zurückgenommen und über vier Küfereien gestreut, damit kein Fass den Wein dominiert.



