Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Maison Stephan

Côte Rôtie "Côteaux de Tupin" AOC 2022

2022 · 0,75 l

Ein Côte Rôtie aus 100 % Sérine von 0,5 Hektar Steillage in Tupin, gewachsen auf Leuko-Gneis und naturnah ausgebaut.

CHF 162.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

Lieferbar in die Schweiz

Menge (Flaschen)

Mindestbestellmenge: 6 Flaschen, frei mischbar.

Im Warenkorb — Zur Kasse →

Konnte nicht hinzugefügt werden — bitte erneut versuchen.

Über diesen Wein

Charakter

Ein Rotwein von enormer Intensität, der zugleich elegant und saftig bleibt. Im Jahrgang 2022 wirkt er besonders fein: ein süsser Fruchtkern, etwas Fleisch, viel dunkle reife Frucht. Der Syrah-Charakter ist zurückgenommen, das Spiel aus Kraft, Saft, feiner Extraktsüsse und Dichte trägt den Wein.

Terroir und Herkunft

Die Trauben stammen von 0,5 Hektar in Tupin an der nördlichen Rhône, teils 1941, teils 1993 gepflanzt. Die Reben stehen in Steillage auf Leuko-Gneis, südöstlich exponierte Terrassen wirken als natürliche Sonnenkollektoren, kühle Nordwinde sorgen für eine ausgewogene Reifung. Der Ertrag ist mit 15 bis 20 hl/ha extrem gering. Jean-Michel Stephan erwarb den Weinberg 1991; die ältesten Pflanzen darin stammen aus dem Jahr 1893.

Rebsorte und Vinifikation

100 % Sérine, eine fast ausgestorbene, mit Syrah und Dureza verwandte Rebsorte, deren Bestände auf dem Gut durch Selektion massale bewahrt werden. Nach einer kühlen 24-stündigen Vorvergärung folgt im Sinne von Jules Chauvet eine kühle Kohlensäuremaischegärung über 20 Tage, danach 24 Monate Ausbau in gebrauchten Eichenfässern aus dem Wald von Jupille. Der Wein wurde weder filtriert noch geschönt und nur minimal geschwefelt.

Am Gaumen

Dunkles Purpur mit violetten Reflexen und schwarzem Kern. Die Nase zeigt Reife, Intensität und Frische: Cassis, Brombeere und Schwarzkirsche, Holunder und Feige, dazu ein wenig Blutorange, Olive, Süssholz und Pfeffer, floral Veilchen und Flieder, aus dem Holz Vanille und Nelke. Im Mund bleibt die dunkle Frucht bestimmend, getragen von Dichte und pulsierender Mineralität.

Besonderheiten

Jean-Michel Stephan arbeitet seit 1995 konsequent naturnah, seit 1997 ohne önologische Zusätze; seit 2017 führt sein Sohn Romain Stephan die Arbeit fort. Die Bewirtschaftung der Steillagen erfolgt weitgehend von Hand, mit Pferden für die Bodenbearbeitung und Seilwinden in den steilsten Parzellen.

Weitere Weine von Maison Stephan

Alle anzeigen