Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Franz Keller

Eichberg Oberrotweil Spätburgunder GG 2024

2024 · 0,75 l

Der Eichberg Oberrotweil Spätburgunder GG 2024 ist ein trockenes Grosses Gewächs von Franz Keller, gewachsen auf dem Vulkanboden des Kaiserstuhls in Baden.

CHF 77.00

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Ein Spätburgunder, der nicht auf Wucht setzt, sondern auf Spannung: dunkle Kirsche, Waldhimbeere und Veilchen über einer rauchig-mineralischen Spur. Feinkörniges Tannin, kühle Säure und 12,5% Vol. halten ihn straff.

Terroir und Herkunft

Der Oberrotweiler Eichberg liegt am Kaiserstuhl, einer ehemaligen Vulkaninsel im Rheingraben. Die vulkanischen Böden geben Mineralität und dunkle Würze. Das Weingut Franz Keller in Vogtsburg-Oberbergen arbeitet seit 1892 und bewirtschaftet 35 Hektar mit sechs VDP Grossen Lagen, darunter den Eichberg. Seit 2016 führt Friedrich Keller in vierter Generation; die Flächen werden schrittweise auf biologischen Anbau mit biodynamischen Elementen umgestellt.

Rebsorte und Vinifikation

Pinot Noir, hier Spätburgunder, findet am Kaiserstuhl ideale Bedingungen. Im Keller gilt der Grundsatz «so wenig wie möglich, so viel wie nötig»: konsequente Selektion, minimaler Eingriff. Uwe Barnickel und Christian Häuber bauen die Lagen einzeln aus. Die 2013 terrassenförmig in den Hang gebaute Kellerei folgt dem Gravitationsprinzip, das Lesegut bewegt sich ohne Pumpen durch die Stufen.

Am Gaumen

Saftige dunkle Frucht, schwarze Johannisbeere und reife Kirsche, dazu feine Würze. Das Tannin ist geschliffen, die straffe Mineralität zieht den trockenen Wein in einen langen, präzisen Abgang.

Speiseempfehlungen

EntenbrustRehrücken mit PreiselbeerenLammkarree mit KräuternSteinpilzrisottoComté

Besonderheiten

Zum Weingut gehört das Restaurant Schwarzer Adler, das seit über 55 Jahren ununterbrochen einen Michelin-Stern trägt; Irma Keller kochte dort als erste deutsche Sterneköchin. Das Dach der Kellerei ist mit heimischen Pflanzen aus dem Naturschutzgebiet Badberg begrünt.

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