
Sgarzon Teroldego Vigneti delle Dolomiti IGT 2021
Ein Teroldego aus der Einzellage Sgarzon im Campo Rotaliano, acht Monate in spanischen Tonamphoren auf der Maische gereift.
CHF 38.00
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Über diesen Wein
Charakter
Ein kühler Roter, der seine Tiefe nicht über Wucht sucht. Mit 12,5 Prozent Alkohol bleibt der Sgarzon schlank gebaut und klar gezeichnet, die Frucht präzise, die Mineralität greifbar.
Terroir und Herkunft
Das Campo Rotaliano ist eine Talebene, eingekeilt zwischen Dreitausendern. Der Fluss Noce hat hier über Jahrtausende Kalk, Porphyr und Gneis aus den Dolomiten abgelagert. Tagsüber werfen die Felswände die Sonne ins Tal zurück, nachts fällt kühle Bergluft ein. Die Einzellage Sgarzon wurzelt auf Dolomit-Kalkstein, und diese kalkige Kühle zieht sich durch den ganzen Wein.
Rebsorte und Vinifikation
Teroldego wurde schon beim Konzil von Trient ausgeschenkt, im 20. Jahrhundert ruinierten Massenerträge seinen Ruf. Elisabetta Foradori, die das Gut 1984 mit zwanzig Jahren übernahm, holte die Sorte über eine jahrelange Massenselektion mit der Universität Mailand und dem Forschungszentrum San Michele zurück. Heute stehen 28 Hektar unter Demeter-Zertifizierung, 80 Prozent davon Teroldego; seit 2013 leitet Sohn Emilio die Weinbereitung. Der Wein reift acht Monate in spanischen Tonamphoren, den Tinajas, in denen Wein und Maische atmen. Auf Holz wird verzichtet, weil es den Teroldego überlagert.
Am Gaumen
Der Duft geht auf Veilchen und wilde Brombeeren, darunter liegt nasser Schiefer. Im Mund saftige dunkle Beerenfrucht, straffe Säure und feinkörnige Tannine, der Abgang trocken und lang, mit einer fast salzigen Mineralität.
Besonderheiten
Das Demeter-Logo steht auf dem Etikett. Dahinter arbeitet ein biodynamischer Bauernhof: Tiroler Grauvieh grast zwischen den Reben, ein Gemüsegarten versorgt die Hofküche, wöchentlich öffnet ein Markt für Käse, Eier und Erntefrisches. Elisabetta Foradori selbst steht heute in der hauseigenen Käserei.



