Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Lejeune

Pommard 1er Cru "Les Argillières" AOC 2019

2019 · 0,75 l

Der Pommard 1er Cru "Les Argillières" AOC 2019 der Domaine Lejeune ist ein Pinot Noir von Ton auf Kalk am nordöstlichen Rand des Dorfes.

CHF 72.50

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Über diesen Wein

Charakter

Ein offener, würziger und fruchtiger Pommard. Den Auftakt bilden frisch zerdrückte Walderdbeeren im eigenen Saft, Kirschen und reife Pflaumen, dazu Rauch, winterliche Gewürze und ein wenig Menthol über einem markanten, aber eleganten Holz.

Terroir und Herkunft

Les Argillières, auch en Largillière, liegt an der nordöstlichen Seite von Pommard, der Boden ist von viel Ton auf Kalk geprägt. Die Domaine Lejeune bewirtschaftet dort 1,4 Hektar. Ihr Sitz am Kirchplatz geht auf die Gebäude der Confrérie du Saint Sacrement zurück, das Gut selbst auf das Jahr 1783; seit 2023 leitet Louis de Belleroche die 8,7 Hektar.

Rebsorte und Vinifikation

100 % Pinot Noir. Jeder Bottich wurde zu etwa 30 % mit ganzen Trauben gefüllt, die mit den Füssen eingemaischt wurden, damit genug Saft für die spontane Gärung mit natürlichen Hefen frei wird. Fünf bis sieben Tage dauert diese semikarbonische Phase, die gesamte Vergärung rund drei Wochen. Danach Ausbau in Holzfässern mit rund 30 % Neuholz, vor der Füllung leichte Schwefelung, weder Filtration noch Schönung.

Am Gaumen

Viel Kirsche: schwarze Kirschen und Sauerkirschen mit einem Hauch Marzipan treffen auf Zimtpflaumen, etwas Schokolade und Tabak. Die Struktur ist exzellent, die Säure lebendig, das Tannin seidig. Mit Luft wird der Wein voller und präziser. Warten muss man nicht, das Potential für 15 Jahre hat er.

Speiseempfehlungen

Zu im Salzmantel geschmorter Roter Bete mit glasiertem Radicchio, Kartoffelpüree und Vanilleschaum, zu Streifen von lauwarmem Roastbeef mit Rotkohlsalat und Mole oder zu kurz gegrilltem Thun mit Balsamico-Blutorangenschaum auf gebackenen Kartoffeln.

Besonderheiten

Seit 2021 ist die Domaine bio-zertifiziert, im Weinberg kommen nur Schwefel und Kupfer zum Einsatz, Teile der Parzellen werden mit Pferden gepflügt. Die Gärung findet im ältesten offenen Holzbottich Burgunds statt, den 17 Reifen aus weisser Birke zusammenhalten.

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