Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Maison Stephan

Côte Rôtie "Les Binardes" AOC 2020

2020 · 0,75 l

Maison Stephan keltert den Côte Rôtie "Les Binardes" 2020 aus 90 % Syrah und 10 % Viognier von Steillagen auf Leukogneis und Quarz.

CHF 104.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Über diesen Wein

Charakter

Ein dichter, konzentrierter Côte Rôtie, dessen dunkle Frucht von Helligkeit und Würze durchzogen wird. Kraft und Frische stehen nebeneinander, das Tannin bleibt seidig. Jung braucht der Wein Luft, karaffieren ist Pflicht.

Terroir und Herkunft

Die Reben stehen in Steillagen auf Leukogneis und Quarz, gepflanzt zwischen 1986 und 1994. Jean-Michel Stephan bewirtschaftet seit 1991 4,5 Hektar an den steilsten Hängen der Côte-Rôtie über dem Rhônetal, weitgehend in Handarbeit, mit Pferden für die Bodenbearbeitung und Seilwinden dort, wo die Neigung alles andere verbietet. Der Ertrag liegt bei 30 hl/ha.

Rebsorte und Vinifikation

90 % Syrah und 10 % Viognier. Auf eine kühle Vorvergärung von 24 Stunden folgt eine kühle Kohlensäuremaischegärung über zehn Tage, im Sinne von Jules Chauvet. Danach zwölf Monate in gebrauchten Fässern. Der Wein wurde weder filtriert noch geschönt und nur minimal geschwefelt.

Am Gaumen

In der Nase reife Frucht und Gewürz: saftige Brombeeren und Schwarzkirschen, Zwetschgen und Schlehen, dazu Blutorange und Bergamotte, Minze, Wacholder und Süssholz, etwas Pfeffer und Bresaola, darüber Veilchen und Flieder. Im Mund reif, saftig, fast cremig, mit viel Extraktsüsse und konzentrierter dunkler Frucht, die der Viognier-Anteil aufhellt. Die leicht pfeffrige Würze fasst ein seidiges Tannin ein.

Speiseempfehlungen

Rehrücken mit Wacholderreduktion, grünen Speckbohnen und Topinambur-Püree; Hase in einer Reduktion von Sloe Gin und Cranberrys mit Pommes à la dauphine und Rosenkohl; Taube in Kaffee-Jus mit Kartoffel-Sellerie-Püree und gebackenem Rotkohl.

Besonderheiten

Maison Stephan arbeitet seit 1995 naturnah und bereitet die Weine seit 1997 ohne önologische Zusätze. In den Weinbergen stehen alte Sérine-Reben, ein autochthoner Verwandter der Syrah, erhalten durch Selektion massale. Seit 2017 führt Romain Stephan den Betrieb mit seinem Vater weiter.

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