
Pajoré Barbaresco DOCG 2023
Der Pajoré Barbaresco DOCG 2023 von Sottimano ist ein Nebbiolo aus der Lage Pajoré in Treiso, fein gezeichnet und zugleich druckvoll.
CHF 89.00
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Über diesen Wein
Charakter
Nobles Understatement: ein fein gezeichneter, doch kraftvoller Wein mit feinfruchtigem Naturell. Die Nase zeigt transparente, flirrende rote Frucht, würzig grundiert von feiner Holzwürze, die an Sandelholz erinnert, dazu milde Gewürze wie weisser Pfeffer, Piment und Vadouvan. In der Kopfnote Stockrose und Veilchen, etwas Minze und Süssholz. Zart, aber persistent und nachdrücklich in der Aromatik.
Terroir und Herkunft
Die Lage Pajoré liegt in Treiso, südwestlich exponiert, auf Böden aus kalkhaltigem Mergel und Ton. Die alten Reben stehen auf rund 400 Metern Höhe und liefern stets niedrige Erträge konzentrierter kleiner Träubchen. Pajoré ist eine der fünf Einzellagen, die Sottimano in den Gemeinden Neive und Treiso bewirtschaftet; Rino Sottimano bepflanzte die meisten davon in den 1970er und 80er Jahren, viele Rebstöcke sind heute fünfzig bis sechzig Jahre alt.
Rebsorte und Vinifikation
Nebbiolo, selektiv von Hand gelesen, spontan vergoren mit eigenen Hefen, danach Maischekontakt, teils mit submerged cap. Die malolaktische Gärung läuft im Fass, der Ausbau etwa 20 bis 24 Monate im Holz, davon ein kleiner Anteil Neuholz. Gefüllt wird ungeschönt und ungefiltert. 14,5 % Vol., trocken.
Am Gaumen
Der Antrunk bleibt transparent und feingliedrig, im Nachgang kommt die kraftvolle Seite. Dunkle Frucht wird herb flankiert von feinkörnigen Gerbstoffen, die aromatisch an Tabak und Leder erinnern und die markante Textur prägen. Druckvoll und fest, mit fruchtbetont herbem Nachhall und langem Finish.
Besonderheiten
Andrea Sottimano lässt den Nebbiolo bis zu sechzig Tage auf den Schalen. Die malolaktische Gärung beginnt erst, wenn der Keller im Frühjahr von selbst warm wird, manchmal zieht sie sich bis in den Herbst. Im Weinberg wird seit über vierzig Jahren ohne Herbizide und synthetische Dünger gearbeitet, das Gras zwischen den Rebzeilen zwei- bis dreimal im Jahr gemäht, im Herbst jede zweite Reihe gepflügt.



