Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Domaine Zind-Humbrecht

Pinot Gris Clos Windsbuhl 2021

2021 · 0,75 l

Der Pinot Gris Clos Windsbuhl 2021 stammt aus der Monopollage der Domaine Zind-Humbrecht im Elsass und zeigt den Grauburgunder trocken, salzig und mineralisch.

CHF 66.50

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Über diesen Wein

Charakter

Ein trockener Grauburgunder aus dem Elsass, der auf Salz, Zug und Präzision setzt. 13,0 % Vol. tragen eine helle, kühle Statur, die Mineralität prägt den Wein schon im Auftakt.

Terroir und Herkunft

Der Clos Windsbuhl ist eine Monopollage der Domaine Zind-Humbrecht. Höhenlage und die Nähe zu den Vogesen sorgen für eine späte Reife, weshalb hier bevorzugt Pinot Gris steht. Früher brachte der Weinberg oft sehr süsse Weine im Stil einer Spätlese hervor. Heute fällt die Ernte eher auf Anfang bis Mitte September als auf Mitte Oktober, Botrytis tritt seltener auf, und der trockene Stil des 2021ers ist die Folge.

Rebsorte und Vinifikation

Pinot Gris ist die am meisten angebaute Rebsorte im Clos Windsbuhl. Olivier Humbrecht bewirtschaftet die Reben biodynamisch, in den Steillagen arbeiten wieder Pferde. Im Keller regiert Geduld: Erträge von 30 bis 40 Hektolitern je Hektar, mindestens sechs Monate Hefekontakt und ein bis zwei Jahre Reife, bevor ein Wein das Gut verlässt.

Am Gaumen

In der Nase Quitte, weisser Pfirsich, reife Birne und Apfelschale, dazu Weissbrotkruste und frisch aufgeschlagene Salzbutter, darüber ein Hauch Meeresbrise. Im Mund salzige Note und verspielte Säure, helle gelbe Frucht und feine malzige Töne geben Würze und Gerüst.

Speiseempfehlungen

Zu aromaintensiver Küche läuft er zur Hochform auf: confiertes Eigelb in Miso-Öl mit Blumenkohl und Lauchbutter, Udon-Nudeln mit Garnelen, Shiitake-Dashi und Bonito-Flocken oder Seezunge mit Seeigel-Hühnerhaut-Kruste und Kartoffelschaum.

Besonderheiten

Olivier Humbrecht war der erste Franzose mit dem Titel Master of Wine, die Humbrechts sind seit 1620 Winzer, und seit 2019 arbeitet Pierre Émile Humbrecht als elfte Generation mit. Vorheriges Dekantieren lohnt sich, serviert wird nicht zu kalt aus grossen Burgundergläsern.

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