
- Erzeuger
- Domaine Zind-Humbrecht
- Rebsorte
- Riesling
- Region
- Elsass
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2016
- Alkohol
- 12.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950302139
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Riesling Clos Häuserer 2016
Der Riesling Clos Häuserer 2016 der Domaine Zind-Humbrecht stammt aus einer 1,198 Hektar kleinen Einzellage auf tiefem Kalkmergel unterhalb des Grand Cru Hengst im Elsass.
CHF 57.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Riesling, der seinen Charme nicht ohne Widerstand hergibt: Saftige Frucht steht gegen eine spröde Note, die der Kalkstein in den Wein legt. Der 2016er zeigt eine sehr präzise Struktur und ist auf lange Reife angelegt.
Terroir und Herkunft
Der Clos Häuserer ist ein quadratischer Weinberg von 1,198 Hektar, direkt unterhalb des Grand Cru Hengst, in sanfter Ostlage und von Hügeln umgeben. Der Boden ist tiefer, kalkhaltiger Mergel, der Oligozän-Mutterfels liegt ein bis eineinhalb Meter tief. Diese mächtige Erdschicht erwärmt sich nur langsam, weshalb sich die Lage wie ein spät reifender Weinberg verhält, obwohl die Gegend früh reift. Der hohe Freikalkgehalt gilt als Ursache für das reduktive Profil der Jugendjahre.
Rebsorte und Vinifikation
Reinsortiger Riesling, spontan vergoren; eine zarte Restsüsse blieb im Wein, der dennoch fast trocken wirkt, bei 12,5% Vol. Olivier Humbrecht, erster Franzose mit dem Titel Master of Wine, bewirtschaftet 42 Hektar biodynamisch, mit Erträgen von 30 bis 40 Hektolitern je Hektar. Die Weine bleiben mindestens sechs Monate auf der Hefe und verlassen den Keller nicht vor ein bis zwei Jahren Reifezeit.
Am Gaumen
In der Nase reifer Pfirsich, Apfelmus, Birne und reife Ananas, darüber Rauch, Kardamom und Anis, dazu Ginster und Akazienblüte. Im Mund frische Frucht und deutliche Restsüsse, balanciert von frischer Säure und einer feinen Gerbstoffnote. Der lange Nachhall hält eine feinherbe Grapefruitnote bereit.
Speiseempfehlungen
Austern mit GrapefruitspaltenMini-Artischocken mit Blutorangen-Chutney
Besonderheiten
Der erste Jahrgang 1975 kam noch nicht unter dem Lagennamen heraus, weil die Reben erst drei Jahre alt waren, und zeigt sich bis heute sehr lebendig. Wer den 2016er jetzt trinken will, dekantiert ihn mehrere Stunden und schenkt ihn in ein ausreichend grosses Glas; einige Tage nach dem Öffnen gewinnt er an Ausdruck.



