
- Erzeuger
- Domaine Zind-Humbrecht
- Rebsorte
- Riesling
- Region
- Elsass
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2018
- Alkohol
- 13 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950302202
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Riesling Clos Häuserer 2018
Der Riesling Clos Häuserer 2018 der Domaine Zind-Humbrecht wächst auf tiefem Kalkmergel in einer 1,198 Hektar kleinen Parzelle unterhalb des Grand Cru Hengst.
CHF 48.50
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Über diesen Wein
Charakter
Ein trockener Riesling aus dem Elsass, der über Frische und Salz wirkt statt über Fülle, mit 13,0% Vol. schlank gebaut und in der Jugend noch reduktiv verschlossen.
Terroir und Herkunft
Der Clos Häuserer ist eine quadratische Parzelle von 1,198 Hektar, sanft nach Osten geneigt und von Hügeln umgeben, direkt unterhalb des Grand Cru Hengst. Der Boden besteht aus tiefem, kalkhaltigem Mergel, das Oligozän-Muttergestein liegt etwa ein bis eineinhalb Meter tief. Diese reiche Erdschicht braucht lange, um sich zu erwärmen, weshalb die Lage inmitten einer früh reifenden Gegend die Eigenschaften eines spät reifenden Weinbergs zeigt. Der hohe Freikalkgehalt gilt als Grund für das reduktive Profil der jungen Jahre.
Rebsorte und Vinifikation
Sortenreiner Riesling aus biodynamischer Bewirtschaftung. 2018 brachte reife Trauben und einen hohen Säuregehalt, die Gärung verlief sehr langsam: Der Clos Häuserer war wie üblich der letzte Wein, der sie im Jahrgang beendete. Im Keller bleibt jeder Wein ein bis zwei Jahre, mindestens sechs Monate davon auf der Hefe, die Erträge liegen bei 30 bis 40 Hektolitern je Hektar.
Am Gaumen
Die Aromatik öffnet sich erst in der Karaffe: Kalkstein, getrocknete Lindenblüten, Kamille, Heu und weisser Pfeffer, mit längerer Luft getrocknete Aprikose, frische Ananas, Weinbergspfirsich, Apfelmus und Litschi, dazu Anis, Kardamom und Ingwer. Im Mund erscheint die Frucht heller als in der Nase, nach Birne, Honigmelone und Zitrus, getragen von lebendiger Säure und einer zarten salzigen Spur.
Speiseempfehlungen
Kürbis-Gnocchi mit frischem RosmarinGarnelen-Spiesse mit Pomelo-Joghurt-Sauce
Besonderheiten
Olivier Humbrecht, der erste Franzose mit dem Titel Master of Wine, führt das Gut, in dem die Humbrechts seit 1620 Winzer sind. Wer den 2018er jetzt trinken will, dekantiert ihn mehrere Stunden und serviert ihn im grossen Glas. Über einige Tage geöffnet gewinnt er an Ausdruck.



