Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Domaine Zind-Humbrecht

Riesling Heimbourg 2021

2021 · 0,75 l

Ein trockener Riesling von der steilen Kalklage Heimbourg östlich von Turckheim, gewachsen auf Oligozän-Mergel mit über 45 % Aktivkalk.

CHF 51.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Ein trockener Riesling von kühler, salziger Mineralität und hoher innerer Spannung. Er braucht Luft: zuerst stehen Feuerstein und Kalk vorn, mit Sauerstoff kommen Grapefruit, Orange, Ingwer und Engelwurz dazu, nach längerer Öffnung Waldboden und Trüffel.

Terroir und Herkunft

Die Einzellage Heimbourg liegt auf einem kleinen, steilen Hügel östlich von Turckheim, der sich von den Vogesen abhebt; die Hänge weisen von Südwesten nach Westen. Der Boden ist ein Mergel-Kalk-Sandstein aus dem Oligozän: eisenhaltige Kalksteine mit hohem Anteil an Kieselsäure, über 45 % Aktivkalk und wenig Ton. Das drainiert hervorragend und lässt den Riesling langsam reifen, ohne dass er Säure verliert.

Rebsorte und Vinifikation

Reiner Riesling. Die Lage kann bei später Ernte sehr hohe Reife erreichen, deshalb entscheidet das Erntedatum darüber, ob der Wein trocken wird. 2021 folgte eine der längsten Gärungen des Jahres, bis der Wein durchgegoren war: 13,0 % Vol., trocken. Olivier Humbrecht, erster Franzose mit dem Titel Master of Wine, bewirtschaftet 42 Hektar biodynamisch, mit Erträgen von 30 bis 40 Hektolitern je Hektar.

Am Gaumen

Kristallklar und druckvoll. Die feinen Zitrusnoten schweben über eine ebenso feine, vielschichtige Säure; im Nachhall treten salzige Noten dazu und hinterlassen ein Umami-Gefühl.

Speiseempfehlungen

Carpaccio von der Jakobsmuschel mit Corail und Grapefruit, Steinbutt aus der Salzkruste mit Venere Risotto oder vegetarisch Ur-Karotten mit gehackten Walnüssen und Honig-Waldhimbeer-Marinade.

Besonderheiten

Wer die Flasche jetzt öffnet, dekantiert sie am besten einen Tag vorher und serviert sie nicht zu kalt aus grossen Gläsern. Die Familie Humbrecht ist seit 1620 im Weinbau; seit 2019 arbeitet Pierre Émile Humbrecht als elfte Generation mit.

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