Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Domaine Zind-Humbrecht

Riesling Hengst Grand Cru 2022

2022 · 0,75 l

Der Riesling Hengst Grand Cru 2022 der Domaine Zind-Humbrecht wächst auf dem roten Mergelkalk der Grand-Cru-Lage Hengst in Wintzenheim und ist trocken ausgebaut, mit 13,0 % Vol.

CHF 79.50

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Ein trockener Riesling von dichter Struktur und Saftigkeit. Die Nase bleibt dabei rein und lebendig: duftige Blüten neben Zitrone, Pfirsich, grünem Apfel und frischem Ingwer.

Terroir und Herkunft

Der Grand Cru Hengst liegt im südöstlichen Teil des Rotenbergs in Wintzenheim. Sein roter Mergelkalk braucht viel Sonnenenergie, um sich zu erwärmen, weshalb die Zuckerreife hier trotz warmem, frühem Mikroklima Zeit braucht. Das eisenhaltige Muttergestein begünstigt zudem eine gute Tanninreife.

Rebsorte und Vinifikation

Reinsortiger Riesling. Auf dem kühleren östlichen Teil der Lage ersetzte Olivier Humbrecht Gewürztraminer durch Riesling, den der Klimawandel im Hengst zur naheliegenden Wahl gemacht hat. 2022 blieb die Ernte nach Hagel im Juni klein, die Reife verlief langsam. Das Gut arbeitet biodynamisch, mit Erträgen von 30 bis 40 Hektolitern pro Hektar, mindestens sechs Monaten Hefekontakt und ein bis zwei Jahren Reife, bevor ein Wein den Keller verlässt.

Am Gaumen

Saftige, exotische Frucht mit belebender Säure, dazu eine feine Gerbstoffstruktur, die dem Wein sein Gerüst gibt. Kraft ohne Schwere, und sehr gutes Lagerpotential: in einigen Jahren zeigt er mehr als heute. Unbedingt dekantieren, nicht zu kalt und aus einem grösseren Glas servieren; über mehrere Tage geöffnet gewinnt er.

Speiseempfehlungen

Zu gegrilltem Hummer mit Malteser Sauce und Basmatireis, zu gebratener Rotbarbe auf Orangen-Artischocken-Ragout oder zu Erbsen, Karotten, Chicorée-Chutney, Kräutercreme und Basilikumöl in Karotten-Kimchisud mit Haselnuss-Quinoa-Crunch.

Besonderheiten

Der Hengst hat vor kurzem auch den Grand-Cru-Status für Rotweine erhalten. Geführt wird die Domaine von Olivier Humbrecht, dem ersten Franzosen mit dem Titel Master of Wine, auf 42 Hektar; die Familie ist seit 1620 im Weinbau, seit 2019 arbeitet Pierre Émile Humbrecht als elfte Generation mit.

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