
- Erzeuger
- Domaine Zind-Humbrecht
- Rebsorte
- Riesling
- Region
- Elsass
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Alkohol
- 13 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950302348
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Riesling Sommerberg Grand Cru 2022
Der Riesling Sommerberg Grand Cru 2022 der Domaine Zind-Humbrecht kommt von einer sehr steilen Südlage auf Biotitgranit über Niedermorschwihr und ist nach einem Hageljahr sehr trocken und schlank ausgefallen.
CHF 79.50
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Über diesen Wein
Charakter
Ein sehr trockener Riesling, dicht goldgelb im Glas, mit saftigem, exotisch anmutendem Duft: Mango, Orange, Papaya und süsse Ananas, mit Sauerstoff treten salzige Noten, süsser Mürbteig und heller Tabak hinzu. Der Wein steht am Anfang seiner Entwicklung und hält noch viel zurück.
Terroir und Herkunft
Der Grand Cru Sommerberg über Niedermorschwihr besteht aus einer Reihe halbmondförmiger, sehr steiler Hänge auf Biotitgranit, nach Süden ausgerichtet. Die kleine Parzelle der Domaine liegt im Unterabschnitt Dudenstein. Der Name meint den Hügel der Sonne, und Sonne hat die Lage reichlich. Weil das Dorf früh in den Schatten der Vogesen rückt, verzögert sich die Reife dennoch um wenige Tage, in jedem Jahrgang um das gleiche Mass.
Rebsorte und Vinifikation
Reiner Riesling. Mitte August 2022 zog ein schwerer Hagelsturm über den Weinberg und traf vor allem die nach Westen ausgerichteten Trauben. Beschädigte Beeren begannen früh zu faulen, weshalb streng selektioniert wurde; geblieben ist eine kleine, schöne Ernte. Lange Gärung und Ausbau auf der Vollhefe ergaben einen sehr trockenen Wein mit 13,0 % Vol.
Am Gaumen
Viel saftige Frucht und Fruchtsüsse, dazu eine gestochen scharfe, feingliedrige Säure, die den Wein unwahrscheinlich lebendig wirken lässt. Wer ihn jetzt trinkt, dekantiert mehrere Stunden und wählt ein ausreichend grosses Glas. Über einige Tage geöffnet gewinnt er an Ausdruck.
Speiseempfehlungen
Zu asiatischen und fernöstlichen Gerichten mit frischer Struktur und leichter Schärfe: Möhren-Ingwer-Suppe, Garnelen mit Zitronengras und Koriander-Reisbällchen oder Seezunge mit Brunnenkresse, Ziegenkäse-Ravioli und Yuzu-Spargel.
Besonderheiten
Olivier Humbrecht, erster Franzose mit dem Titel Master of Wine, bewirtschaftet 42 Hektar biodynamisch, in den steilsten Parzellen wieder mit Pferden. Kein Wein verlässt den Keller vor ein bis zwei Jahren Reifezeit, die Erträge liegen bei 30 bis 40 Hektolitern pro Hektar. Die Humbrechts sind seit 1620 Winzer.



