
- Erzeuger
- Matthias Planchon
- Rebsorte
- Sauvignon Blanc
- Region
- Loire
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950410009
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Sancerre blanc "Le Paradis" AOC 2022
Der Sancerre blanc "Le Paradis" AOC 2022 von Matthias Planchon ist ein biodynamischer Sauvignon Blanc von durchschnittlich 57 Jahre alten Reben am steilen Südhang der Lage Le Paradis auf Oxford-Kalkstein.
CHF 62.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein lagenbezogener Sauvignon Blanc aus Sancerre, der den solaren Jahrgang 2022 zeigt, ohne seine Kühle zu verlieren. Die Nase ist expressiv und floral: Orangenblüten, reife weiss- und gelbfleischige Früchte, Zitrusnoten, Kräuter und weisse Beeren. Was Matthias Planchon "l'eau de roche" nennt, Steinwasser, trägt ihn.
Terroir und Herkunft
Le Paradis ist eine 14 Hektar grosse Lage aus Jura-Kalkstein maritimen Ursprungs, Oxfordium, 150 Millionen Jahre alt. Der steile Südhang trägt nur 30 bis 45 Zentimeter Auflage mit wenig Humus, dafür reichlich Cailottes, gelbliche Kalk-Kiesel und leicht zerbrechende Kalkplatten. Planchon bewirtschaftet hier 0,9 Hektar mit 7.700 Stöcken pro Hektar, die Reben sind im Durchschnitt 57 Jahre alt. Sein Keller liegt mitten in der Lage.
Rebsorte und Vinifikation
Sauvignon Blanc, von Hand gelesen und langsam in der pneumatischen Presse gepresst, dann rund 36 Stunden bei unter 10 °C vorgeklärt. Die Gärung läuft spontan, zu 40 Prozent im Edelstahltank und zu 60 Prozent in Amphoren und 600-Liter-Fässern. In denselben Behältern reift der Wein zwei Jahre auf der Feinhefe, danach ruht er ein weiteres Jahr im Edelstahl. Abgefüllt wurde er unfiltriert nach dem Mondzyklus, mit 12,5 % Vol.
Am Gaumen
Physalis und Karambole, Cassis und Holunder, Reineclauden und Grapefruit, dazu Gestein und Kräuter. Knackige und reife Aromen halten sich die Waage, die Säure bleibt lebendig, die Textur ist seidig, das Mundgefühl rund; darunter liegt die energiegeladene mineralische Seite dieses Sancerre.
Besonderheiten
Die Familie Planchon bewirtschaftet seit 1573 Weinberge in Sancerre; Jules Émile Planchon entdeckte 1868 die Reblaus und rettete mit der Pfropfung auf amerikanische Unterlagen den europäischen Weinbau. Matthias Planchon übernahm 2012 die Familienlagen, 5,5 Hektar auf zehn Parzellen, und arbeitet seit 2018 biodynamisch: das Etikett führt "Vin Bio et Biodynamique, cultivé sur sols vifs" und AB/EU-Bio. Jede Parzelle wird separat vinifiziert, abgefüllt wird ausschliesslich lagenbezogen. Mit 22.000 Flaschen im Jahr gehört er zu den kleinsten Erzeugern der Appellation.



