
- Erzeuger
- Matthias Planchon
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Loire
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2022
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950410011
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Sancerre rouge "Tirrepeine" AOC 2022
Der Sancerre rouge "Tirrepeine" AOC 2022 von Matthias Planchon ist ein kühl gezeichneter Pinot Noir aus einer silexreichen Ostlage auf 300 Metern Höhe.
CHF 49.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein schlanker, saftiger Pinot Noir mit kreidigem Tannin und leichter Salzigkeit, trocken, 12,5 % Vol. Matthias Planchon zielt auf Kühle und Klarheit, und das gelingt ihm auch im warmen Jahrgang 2022.
Terroir und Herkunft
Die Lage Tirrepeine liegt auf 300 Metern Höhe, nach Osten ausgerichtet, auf Boden mit hohem Silex-Anteil. Es ist die Parzelle, die im Keller von Matthias Planchon als erste Sonne abbekommt. Seine Familie bewirtschaftet seit 1573 Weinberge in Sancerre; er übernahm die Familienlagen 2012 und füllte 2019 seinen ersten eigenen Jahrgang ab. 5,5 Hektar auf zehn Parzellen, jede separat vinifiziert, rund 22'000 Flaschen im Jahr und ausschliesslich lagenbezogene Abfüllungen.
Rebsorte und Vinifikation
Pinot Noir, für 2022 vollständig entrappt. Ein Jahr Ausbau in 228-Liter-Fässern auf der Feinhefe, danach ein weiteres Jahr im Edelstahl. Abgefüllt wurde nach dem Mondzyklus, unfiltriert.
Am Gaumen
Im Glas leicht transparentes Kirschrot, in der Nase Moosbeeren, rote Johannisbeeren und Berberitzen, Kirschen und eine dunkle Note von "sous bois". Dann knackig dunkelbeerige Frucht mit festem Kern, leicht cremiger Textur und kreidigem Tannin. Viel Saft, eine feine salzige Spur, nichts wirkt breit.
Besonderheiten
Die Reben werden seit 2018 biodynamisch bewirtschaftet; das Etikett nennt "Vin Bio et Biodynamique, cultivé sur sols vifs", dazu die Bio-Zertifizierung nach AB und EU-Bio. Was Matthias Planchon "l'eau de roche" nennt, Steinwasser, zeigt sich hier als mineralische Salzigkeit. Der Name trägt Weingeschichte: Jules Émile Planchon entdeckte 1868 die Reblaus und rettete den europäischen Weinbau mit der Pfropfung auf amerikanische Unterlagen.



