
- Erzeuger
- Forgeurac
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Baden
- Land
- Deutschland
- Jahrgang
- 2022
- Alkohol
- 13.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9912013080
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Stein Badischer Landwein 2022
Der Stein Badischer Landwein 2022 von Forgeurac ist ein Spätburgunder aus einer alten Lage in Rauenberg im Kraichgau, mit ganzen Trauben vergoren und ohne Filtration gefüllt.
CHF 48.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Spätburgunder, der seine Herkunft über Stein und Gewürz zeigt und nicht über Opulenz. Marco Pfliehinger und Uwe Lange beschreiben ihre Weine als eigensinnig und stur.
Terroir und Herkunft
Die Lage Steinsatz, beim Weingut aus weinbaurechtlichen Gründen in Stein umbenannt, ist eine alte Spätburgunder-Lage in Rauenberg im Kraichgau. Die Bodenformation gehört zum Keuper: rotes Tongestein in Verbindung mit Kalksteinen, die als Dolomitstein auftreten. Der Boden ist äusserst steinig und reich an Kieseln. Der harte Dolomitstein verwittert nur sehr langsam, während die enthaltenen Tonschichten mineralreich sind und die Reben zuverlässig versorgen.
Rebsorte und Vinifikation
Pinot Noir, in Baden Spätburgunder. Die ganzen Trauben kommen in kleine Holzbottiche, werden kurz mit den Füssen gemaischt und rund drei Wochen in moderater Pigeage auf der Maische vergoren. Gepresst wird auf einer alten Korbkelter, der Abzug erfolgt über das Broquereau per Falldruck. Der Ausbau findet ausschliesslich in gebrauchten Holzfässern statt, hauptsächlich in Barriques und Pièces. Keine Hefen, keine Enzyme, keine Schönung, keine Filtration, je nach Jahrgang maximal 30 mg Schwefel.
Am Gaumen
In der Nase saftige schwarze Kirschen, Brombeeren, dunkles Pflaumenmus und hochprozentige dunkle Schokolade, untermalt von Nelke, Zimt, Anis und Kardamom sowie einer rauchigen, mineralischen Note. Im Mund konzentriert, mit tiefer Fruchtigkeit, mineralischer Finesse und Gripp. Ein Wein, der nach einer Küche mit konzentrierten Saucen und Beilagen voller Intensität ruft.
Besonderheiten
Seit 2015 keltern Uwe Lange, zuvor Musiker, und der Bodenkundler Marco Pfliehinger in St. Leon-Rot. Die 2,5 Hektar werden komplett per Hand bewirtschaftet, nach biodynamischen Prinzipien, mit spontaner Gärung und spontanem biologischem Säureabbau. Der Keller liegt in einem Gewölbe aus dem 17. Jahrhundert, der einstigen Dorfschmiede. Pumpen, Filter und Traktoren gibt es nicht, abgefüllt wird mit Schwerkraft und Schlauch, verkorkt von Hand.



