Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Saint Jean Du Barroux

Syrah Le Barroux VdF 2018

2018 · 0,75 l

Der Syrah Le Barroux 2018 ist ein Ortswein von Kalkstein und Kies am Fuss des Mont Ventoux, ausgebaut ganz ohne Eichenholz.

CHF 41.00

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Der Syrah Le Barroux 2018 lebt von der Balance aus Frische und Reife: kerniges, aber reifes Tannin, eine Welle lebendiger Säure und jene violette Schwärze, die der Sorte eigen ist. Ein Wein von kompromissloser Intensität, der dicht und kühl zugleich bleibt.

Terroir und Herkunft

Die Reben stehen in Le Barroux am Fuss des Mont Ventoux, auf Böden aus Kalkstein und Kies. Philippe Gimel bewirtschaftet hier seit 2003 gut 16 Hektar, davon 12,5 unter Reben, der Rest Wald und Obstgarten. Seine Parzellen liegen zwischen 300 und 500 Metern und sind von Hecken, Obstbäumen und aromatischen Kräutern durchzogen, die Rebstöcke sind im Schnitt über 40 Jahre alt. Die kühlen Nächte auf 400 Metern geben dem Wein seine Frische, die Erträge liegen bei etwa 20 Hektolitern pro Hektar.

Rebsorte und Vinifikation

Sortenreiner Syrah, gelesen im September 2018, zu 75 % entrappt und über 20 Tage im Beton-Cuve vergoren. Danach 18 Monate Ausbau im Emaille-Cuve. Eichenholz kommt im Keller nicht vor. 13,5 % Vol., trocken.

Am Gaumen

Zunächst wirkt der Wein leicht reduktiv, mit einer Spur Knallplättchen. Dann kommen Veilchen, Pfeffer, rohes Fleisch, Torf und kalter Rauch über reife, knackige Brombeere, schwarze Johannisbeere und Pflaume. Saftig und fleischig, mit Kohle, abgehangenem Rindfleisch, Roter Bete, Oliventapenade, Erde und Stein sowie leichten Röstnoten von Kaffee.

Speiseempfehlungen

Auberginen-Miso-Gratin, gegrillter Oktopus mit schwarzer Oliventapenade und gegrillten roten Paprika oder gebratenes Schweinefleisch mit Kohl nach Shanghai-Art.

Besonderheiten

Gimel gab das Pharmaziestudium auf, wurde Önologe und suchte mit dem Geologen Claude Bourguignon in der Provence nach dem passenden Weinberg. Bis zu sechs Gesteinsschichten liegen unter seinen Parzellen.

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