Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Saint Jean Du Barroux

Grenache Les Usclades VdF 2020

2020 · 0,75 l

Der Grenache Les Usclades VdF 2020 von Saint Jean du Barroux wächst auf einer einzelnen Parzelle auf 350 Metern in den Dentelles de Montmirail, ringsum Wald und Hecken.

CHF 41.00

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Über diesen Wein

Charakter

Dieser reinsortige Grenache bringt südliche Wärme und Leichtigkeit zusammen: viel reife rote Frucht, dazu ein feiner Gerbstoff und eine Säure, die den Wein trotz 14,5% Vol. beweglich hält.

Terroir und Herkunft

Les Usclades ist eine Parzelle auf 350 Metern in den Dentelles de Montmirail, das Gestein stammt aus dem mittleren Trias. Der Weinberg ist vollständig von Wald und Hecken umgeben. Philippe Gimels Rebberge am Mont Ventoux liegen zwischen 300 und 500 Metern, durchzogen von Hecken, umgeben von Obstbäumen und aromatischen Kräutern. Die kühlen Nächte dieser Höhe geben den Weinen ihre Frische.

Rebsorte und Vinifikation

Grenache, am 7. September 2020 von Hand gelesen, zu drei Vierteln entrappt und im Beton-Cuve vergoren. Danach elf Monate Ausbau im Edelstahl und neun Monate auf der Flasche. Eichenholz kommt im Keller nicht zum Einsatz.

Am Gaumen

In der Nase reife Walderdbeeren und Himbeeren, dazu reife Zwetschgen, warme Hefenoten, etwas Süssholz, Traubenstiele und Gestein. Im Mund warme tiefrote Frucht und ein rundes, fast schmelziges Tannin; der Wein gleitet leicht, füllt den Mund mit Wärme und Frucht und bleibt von feinem Gerbstoff und Säure getragen.

Speiseempfehlungen

Lange geschmorter Schweinebauch Siu Yuk mit Fenchelgemüse, marokkanische Tajine mit Lamm und Aprikosen oder mit Anchovis und verschiedenen Käsesorten gefüllte Auberginen.

Besonderheiten

Philippe Gimel gab das Pharmaziestudium auf, wurde Önologe und suchte mit dem Geologen Claude Bourguignon nach dem passenden Weinberg. 2003 fand er zwölf Hektar alte Reben, ohne Keller, ohne Infrastruktur. Bis zu sechs Gesteinsschichten liegen auf seinen Parzellen, die Rebstöcke sind im Schnitt über vierzig Jahre alt, die Erträge liegen bei rund 20 Hektolitern pro Hektar.

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