Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Alfredo Arribas

Tros Negre "Notaria" 2016

2016 · 0,75 l

Reinsortiger Grenache aus dem Montsant, von 85-jährigen Reben eines einzigen Klons, unfiltriert abgefüllt.

CHF 56.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Der Tros Negre "Notaria" 2016 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Montsant, gewachsen in einem einzigen Weinberg auf Basis eines einzigen Klons. Im Glas leicht rostiges Rubinrot mit violetten Anklängen und leichter Trübung. Zunächst zeigt er sich reduktiv, was seiner Würze Raum gibt: Erdigkeit und balsamische Nuancen, Kalk, nasser Waldboden, Unterholz, dazu Salbei, Rosmarin und schwarze Olive. Assam-Tee, Leder, Pfeffer, Wacholder und Lakritz geben Tiefe, ehe sich mit Geduld dunkle Kirsche, Hagebutte und Brombeere aufbauen.

Terroir und Herkunft

Der Weinberg steht im Montsant auf sandigen und kalkigen Böden, auf rund 230 Metern. Die Reben sind 85 Jahre alt und stehen in der weiten Pflanzdichte von 1.500 Stöcken je Hektar. Die biodynamische Arbeit greift hier nach Jahren vollständig, die Reife fällt Jahr für Jahr harmonischer aus. Alfredo Arribas, Architekt aus Barcelona, folgte 2001 einer Kindheitserinnerung ins Priorat und bewirtschaftet heute über 80 Hektar zwischen Priorat und Montsant.

Rebsorte und Vinifikation

100 Prozent Grenache. Vergoren im Stahltank mit natürlichen Hefen, danach zehn Monate Ausbau in grossen gebrauchten Fässern französischer Eiche, Abfüllung unfiltriert. 13,5 Volumenprozent, trocken.

Am Gaumen

Ruppig und rustikal im Antrunk, das Tannin kleidet den Mundraum aus. Die Säure bleibt animierend und trägt die Würze, in der dieser Wein aufgeht. Die Aromen der Nase kehren im langen, ausgewogenen Nachhall wieder, das Terroir hinterlässt spürbare Spuren in der Haptik. Der Wein hat Sediment, dekantieren ist Pflicht.

Besonderheiten

Ein Klon, ein Weinberg, alte Reben, keine Filtration: im Keller gilt bei Alfredo Arribas dasselbe Prinzip wie am Zeichentisch, weniger ist mehr.

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