
Barbaresco Riserva DOCG 2008
Diese Riserva aus Neive im Piemont ist reiner Nebbiolo von Sottimano, geprägt von bis zu sechzig Tagen Maischestandzeit und langer Flaschenreife.
CHF 172.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
Lieferbar in die Schweiz
✓ Steht auf Ihrer Merkliste. — Zur Merkliste
Über diesen Wein
Charakter
Ein Nebbiolo, der von Struktur und Zeit lebt, nicht von Fruchtfülle. Der Jahrgang 2008 zeigt heute die feingliedrige Seite der Rebsorte: Granatrot mit ziegelroten Reflexen, im Duft getrocknete Rose, Veilchen und dunkle Kirsche, darunter Teer.
Terroir und Herkunft
Die Azienda Agricola Sottimano sitzt in Cottà bei Neive, wo Rino Sottimano das Hofgut Ende der 1960er Jahre erwarb. Auf knapp zwanzig Hektar wächst Nebbiolo, die Parzellen verteilen sich über die Gemeinden Neive und Treiso: Cottà, Currà, Fausoni, Pajorè und Basarin. Viele dieser Lagen hat Rino Sottimano in den 1970er und 80er Jahren selbst bepflanzt, zahlreiche Rebstöcke sind heute fünfzig bis sechzig Jahre alt. Das Gras zwischen den Zeilen wird zwei- bis dreimal im Jahr gemäht, im Herbst jede zweite Reihe gepflügt. Heute führen Andrea, Elena und Claudia Sottimano das Weingut.
Rebsorte und Vinifikation
Nebbiolo, spontan vergoren mit wilden Hefen aus Weinberg und Keller. Andrea Sottimano lässt die Maische bis zu sechzig Tage stehen, wo andernorts nach zwei bis drei Wochen abgepresst wird. Die malolaktische Gärung setzt erst ein, wenn der Keller im Frühjahr von selbst warm wird, manchmal zieht sie sich bis in den Herbst. Abgefüllt wird ohne Filtration und ohne Schönung.
Am Gaumen
Trocken und straff, das Tannin feinmaschig und doch spürbar, die Säure lebendig. Im Nachhall Waldhimbeere, Trüffel und Unterholz, dazu eine zarte Bitternote.
Besonderheiten
Bio-zertifizierte Bewirtschaftung seit über vierzig Jahren, ohne Herbizide und synthetische Dünger. „Ich habe immer fest daran geglaubt, hart im Weinberg zu arbeiten, um grosse Weine zu machen", sagt Rino Sottimano.



