
Barbaresco Riserva DOCG 2016
Der Barbaresco Riserva DOCG 2016 von Sottimano ist ein Nebbiolo aus Neive im Piemont, geprägt von wochenlanger Maischestandzeit und der langen Reifung, die die Riserva verlangt.
CHF 172.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
Lieferbar in die Schweiz
✓ Steht auf Ihrer Merkliste. — Zur Merkliste
Über diesen Wein
Charakter
Ein Barbaresco, der seine 14,5% Vol. nicht als Wucht ausspielt, sondern als Substanz. Trocken, straff gebaut, mit einem Tanningerüst, das Jahre vor sich hat. Wer ihn heute öffnet, sollte ihm Luft geben.
Terroir und Herkunft
Die Azienda Agricola Sottimano hat ihren Sitz in Cottà bei Neive, wo Rino Sottimano das Hofgut Ende der 1960er Jahre erwarb. Knapp zwanzig Hektar Nebbiolo bewirtschaften heute Andrea, Elena und Claudia Sottimano. Den Untergrund prägen kalkhaltige Torino-Asti-Mergel. Der Jahrgang 2016 brachte im Piemont einen langen, gleichmässigen Vegetationszyklus und kühle Herbstnächte, also reife Trauben bei erhaltener Säure.
Rebsorte und Vinifikation
Nebbiolo, dünnschalig und doch reich an Tannin und Säure. Andrea Sottimano lässt die Maische bis zu sechzig Tage stehen, vergoren wird spontan mit den wilden Hefen aus Weinberg und Keller. Die malolaktische Gärung startet erst, wenn der Keller im Frühjahr von selbst warm wird, manchmal zieht sie sich bis in den Herbst. Es folgen verlängerter Fassausbau und Flaschenreife, mindestens vier Jahre für die Riserva. Weder filtriert noch geschönt.
Am Gaumen
Vorn reife dunkle Kirsche und Pflaume, darunter erdige Noten, Leder und Tabak. Das Tannin ist markant, aber fein geschliffen, die Säure hält den Wein in Bewegung und trägt den Nachhall weit.
Speiseempfehlungen
Brasato al Barologeschmorte RinderbackeWildschweinragout mit PappardelleTrüffelgerichtegereifter Parmigiano Reggiano
Besonderheiten
Seit über vierzig Jahren arbeitet das Gut ohne Herbizide und synthetische Dünger, gemäht wird zwei- bis dreimal jährlich, im Herbst jede zweite Reihe gepflügt. Aus fünf Einzellagen entstehen fünf Barbareschi: Cottà, Currà, Fausoni, Pajorè und Basarin.



