
- Erzeuger
- Rémi Jobard
- Rebsorte
- Chardonnay
- Region
- Burgund
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2023
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9910217291
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Bourgogne Côte d'Or Vieilles Vignes AOC 2023
Der Bourgogne Côte d'Or Vieilles Vignes 2023 von Rémi Jobard ist ein reinsortiger Chardonnay von alten Reben aus Lagen am Rand von Meursault, gereift in 600-Liter-Fudern.
CHF 50.00
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Über diesen Wein
Charakter
Rémi Jobards Bourgogne Côte d'Or Vieilles Vignes 2023 ist ein trockener Chardonnay von alten Reben aus dem Kerngebiet der Côte d'Or. Er stellt kühle Frucht und Mineralik in den Vordergrund, nicht das Fass: blassgelb mit grünen Reflexen und silbern auslaufendem Rand, präzise gezeichnet, mit feinem Schmelz und 13,5% Vol.
Terroir und Herkunft
Die Appellation Bourgogne Côte d'Or ist jung und begrenzt die Produktionszone auf das Kerngebiet der Côte d'Or. Alle Parzellen für diesen Wein liegen in Lagen, die an Meursault angrenzen, zwei davon direkt unterhalb der 1er-Cru-Lage Charmes. Die kalkhaltigen Böden Meursaults sind das Leitmotiv der Domaine.
Rebsorte und Vinifikation
Reinsortiger Chardonnay. Die Rebzeilen werden manuell bearbeitet und begrünt, der Cordon-Schnitt begrenzt die Erträge, gedüngt wird ausschliesslich organisch. Morgens gelesene Trauben presst Jobard mindestens sechs Stunden, nachmittags gelesene bis zu zwölf: so kommt nur der feinste Most in den Keller, frei von Bitterstoffen. Danach folgen rund 15 Monate in 600-Liter-Fudern von Stockinger, von denen jährlich etwa ein Fünftel erneuert wird. Das grosse Volumen dient dem langsamen Sauerstoffaustausch, nicht der Holzaromatik. Abgefüllt wird unfiltriert.
Am Gaumen
In der Nase facettenreich: kühles Kernobst wie Apfel und Nashi-Birne, Zitronenblüte, Austernschale und nasse Tafelkreide, dazu würzig-herbe Kräuter zwischen Sauerampfer und Kerbel. Der Antrunk ist druckvoll und vibrierend, satter Extrakt spiegelt die Frucht der Nase, unterlegt von ätherischem Anis und Estragon. Die profunde Mineralik stützt reife Säure und zarten Gerbstoff, der Trinkzug bleibt ungebremst.
Besonderheiten
Kunstdünger und Pestizide verschwanden 1994, die Herbizide 1998. In den historischen Gewölbekellern reifen die Weine zwei Winter lang und gewinnen ihre Stabilität daraus statt aus technischen Eingriffen.



