Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Drappier

Brut Nature, Sans Ajout de Soufre

0,75 l

Der Brut Nature Sans Ajout de Soufre von Drappier ist ein Champagner aus reinem Pinot Noir, gefüllt ohne Dosage und ohne zugesetzten Schwefel.

CHF 62.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Der Brut Nature Sans Ajout de Soufre kommt aus reinem Pinot Noir der Côte des Bar und wird ohne Dosage und ohne zugesetzten Schwefel gefüllt. Hell strohfarben im Glas, mit lebhaftem Mousseux. In der Nase offen, rund und saftig: reife goldene Äpfel, Birne und Quitte, dahinter Wollwachs, Apfelschale, Nuss und Mandel, ein wenig Rauch, eine jodige Spur, ein Hauch Kirsche und Pfirsich.

Terroir und Herkunft

Das Haus sitzt in Urville in der Côte des Bar, dem Herzland des Pinot Noir: 70 Prozent der 62 Hektar stehen in dieser Sorte. Die Böden aus oberem Kimmeridgium-Kalk geben den Weinen eine mineralische Schärfe. Georges Collot, Michel Drappiers Grossvater mütterlicherseits, pflanzte hier in den 1930er Jahren als Erster wieder Pinot Noir und hiess bald Père Pinot.

Rebsorte und Vinifikation

Verwendet wurde allein die erste Pressung, die Cuvée, mechanisch mit geringem Druck gepresst; der Most floss durch Schwerkraft in die Tanks. Die Gärung dauerte zwei Wochen in Edelstahl bei niedriger Temperatur, danach lief die malolaktische Gärung vollständig durch. Es folgten rund drei Jahre Reife auf der Hefe, ohne Kaltstabilisierung, ohne Filtration, ohne Schwefelung.

Am Gaumen

Saftig und mürb-fruchtig, mit aromatischer Fülle um Kellerapfel und Apfelkuchen, leicht oxidativen Elementen, etwas Wachs und feiner Zestigkeit. Die Textur ist geschmeidig, die Säure präzise und lebendig, die Länge gut. Im frischen, generösen Finale Pfeffer und Mandarine.

Besonderheiten

Brut Nature heisst hier ohne Dosage, und Michel Drappier, seit 1979 am Ruder, war einer der ersten, die darauf setzten. Antoine Drappier pflügt die biodynamischen Parzellen mit dem Kaltblüter, Schafe weiden zwischen den Reben, 2016 erreichte das Haus Klimaneutralität. Gelagert wird in Gewölben, die die Zisterzienser von Clairvaux 1152 errichteten und die André Drappier 1950 der Gemeinde abkaufte.

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