Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Drappier

Quattuor IV, Extra Brut

0,75 l

Der Quattuor IV Extra Brut von Champagne Drappier vereint Arbanne, Petit Meslier, Blanc Vrai und Chardonnay zu je 25 Prozent, gewachsen auf dem Kimmeridge-Kalk von Urville.

CHF 107.50

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Der Quattuor IV Extra Brut setzt auf Würze, Herbe und Spannung statt auf Fülle. Vier Rebsorten zu gleichen Teilen ergeben einen Champagner von eigenständiger Statur: tragende Säure, zurückhaltendes Mousseux.

Terroir und Herkunft

Die Trauben wachsen in Urville an der Côte des Bar auf oberem Kimmeridgium-Kalk, der den Weinen eine mineralische Schärfe gibt. Unter dem Gut liegen Gewölbekeller, die die Zisterzienser von Clairvaux 1152 errichten liessen und die André Drappier 1950 der Gemeinde abkaufte; bei konstanten 10 Grad reifen die Flaschen dort.

Rebsorte und Vinifikation

Je 25 Prozent Arbanne, Petit Meslier, Blanc Vrai (Pinot Blanc) und Chardonnay. Gepresst wird mechanisch bei geringem Druck, verwendet wird nur die erste Pressung (Cuvée). Der Most fliesst durch Schwerkraft in die Tanks, die Klärung erfolgt natürlich bei minimalem Schwefeleinsatz. Zwei Wochen gärt der Wein im Edelstahl bei niedriger Temperatur, danach folgt der vollständige malolaktische Abbau. Filtration und Kaltstabilisierung entfallen. Nach der Assemblage kommt die zweite Gärung in der Flasche, dort reift er zwei bis drei Jahre, dosiert mit 4,2 Gramm Zucker.

Am Gaumen

Das Bouquet ist dicht: weisse Blüten, Zitronencreme in warmem Gebäck mit Mandelsplittern, dazu Mirabellen, mürbe Äpfel, reife Ananas, Quitten und etwas Honig. Komplex, würzig und pikant, mit dynamischem Säurebogen, der angenehmen Druck ausübt. Subtiles Mousseux, leichte Autolysenoten, helle Frucht, langer Abgang mit präziser Struktur.

Speiseempfehlungen

Sardinen in gewürztem Olivenöl mit krossem Landbrot, würzige, warme Kaninchen-Terrine mit grünem Pfeffer und Blanquette de mer.

Besonderheiten

Drei der vier Sorten zählen zu den verschwundenen Rebsorten, die Michel Drappier vor über zwanzig Jahren zurückzupflanzen begann. Drappier erreichte 2016 als erstes Champagnerhaus Klimaneutralität, 17 Hektar sind bio-zertifiziert, weitere in Umstellung. Antoine Drappier pflügt die biodynamischen Parzellen mit dem Kaltblüter.

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