Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Franz Keller

Schlossberg Achkarren Spätburgunder GG 2021

2021 · 0,75 l

Der Schlossberg Achkarren Spätburgunder GG 2021 von Franz Keller stammt aus dem enorm steilen, windgeschützten Kernstück einer VDP. Grossen Lage am Kaiserstuhl.

CHF 98.50

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Über diesen Wein

Charakter

Der Schlossberg Achkarren Spätburgunder GG 2021 ist ein dunkler, ernsthafter Rotwein aus dem Kaiserstuhl: dicht und kompakt, zugleich seidig kühl und filigran. Die Frucht bleibt klar umrissen, die Länge ist beachtlich.

Terroir und Herkunft

Die VDP. Grosse Lage Schlossberg in Achkarren, bestockt mit Grauburgunder und Spätburgunder. Ihr Kernstück liegt windgeschützt und ist enorm steil; die Stauwärme prägt den Charakter dieser historischen Lage. Seit 2009 gehört eine Parzelle mit schwarzer Vulkanerde dazu, die auf 150 Metern Länge eine bis zu vier Meter hohe Trockenmauer trägt.

Rebsorte und Vinifikation

Spätburgunder, trocken ausgebaut, 12,5 % Vol. Die Reifung dauert 18 Monate im Barrique, der Neuholzanteil liegt exakt bei 35 Prozent. Im terrassenförmig in den Hang gebauten Keller von 2013 wird nach dem Gravitationsprinzip gearbeitet.

Am Gaumen

In der Nase schwarze Johannisbeere, Himbeere und Brombeere mit einer ordentlichen Portion Sauerkirsche, dazu Wacholder und schwarzer Pfeffer, floral Hibiskus, Veilchen und Stiefmütterchen, später ein Hauch Haselnuss. Im Mund mündet die dunkle Frucht in einen feinen Strahl, die Würze zeigt weissen Pfeffer und Fenchelsaat. Das feine Tannin kleidet den Mundraum aus und wirkt minutenlang nach.

Speiseempfehlungen

Sauerbraten mit Kartoffelklössen und Rotkohl, im Ofen gegarter Weisskohl mit Nussbutter und Semmelbröseln oder Wagyu-Flanksteak vom Grill mit dicken Bohnen und Kräuteröl.

Besonderheiten

Als die uralten Reben im Kernstück gerodet werden sollten, sicherte Fritz Keller ihre Genetik; die Lage wurde ihm erst überlassen, nachdem er eine Grossmutter aus Achkarren nachweisen konnte. Per Sélection Massale entstand aus diesem Rebmaterial die nächste Generation. Die Rebsorte steht nicht auf dem Frontetikett.

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