
- Erzeuger
- Clau de Nell
- Rebsorte
- Grolleau
- Region
- Loire
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2018
- Alkohol
- 12 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950408010
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Grolleau IGP 2018
Der Grolleau IGP 2018 von Clau de Nell ist ein reinsortig ausgebauter Roter aus dem Anjou, gewachsen auf Sandstein und rotem Feuerstein über Tuffeau.
CHF 35.50
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Über diesen Wein
Charakter
Der Grolleau IGP 2018 von Clau de Nell ist ein reinsortiger Rotwein aus dem Anjou, dunkelfruchtig und würzig, geerdet und elegant zugleich. Intensives Granatrot mit purpurfarbenen Reflexen, 12,0 % Vol., Alterungspotential von 15+ Jahren.
Terroir und Herkunft
Clau de Nell liegt in Ambillou-Château, 90 Meter über dem Meer und 120 Kilometer vom Atlantik entfernt; kühle Nächte und warme Tage halten die Frische. Die rund 55 Jahre alten Rebstöcke wurzeln in lehmig-schluffigem Boden auf Sandstein sowie in rotem Feuerstein auf Tuffeau, einem Kalkstein. Zwei Hektar des Guts stehen im Grolleau, zuletzt kamen junge Anlagen dazu.
Rebsorte und Vinifikation
Grolleau, eine autochthone Loire-Sorte, landet sonst meist im restsüssen Rosé d'Anjou; reinsortig ausgebaut wurde sie so gut wie nie, bis Claude und Nelly, die Gründer von Clau de Nell, es taten. Der Ertrag liegt bei 25 Hektolitern je Hektar, Handlese in 12-Kilo-Kisten. Entrappt, 30 Tage vergoren mit nur seltenem Umpumpen. 30 Prozent reiften zwölf Monate auf der Feinhefe in burgundischen Pièces von fünf bis sieben Jahren, 70 Prozent in grossen Fudern, danach die Cuvée ein halbes Jahr im Edelstahl.
Am Gaumen
Dekantieren, dann gibt der Wein seine Würze frei: satt reife Kirschen, Pflaumen, Walderdbeeren und Himbeeren, dazu Kräuter, Pfeffer und feucht warmer Waldboden. Der Antrunk ist lebendig und frisch, das noch feste Tannin packt kraftvoll zu, die Struktur bleibt präzise. Lang und komplex, mit leichter Pfeffrigkeit im Finale.
Speiseempfehlungen
Gebackener Ziegenkäse mit Roter Bete, Honig und Zimt, Lamm-Köfte mit Kirschen und Tahin oder gebratene Blutwurst mit Röstzwiebeln und Apfelpüree.
Besonderheiten
Das Gut arbeitet seit 2000 biodynamisch, das Etikett trägt das Demeter-Logo. Anne-Claude Leflaive erwarb das brachliegende Anwesen 2008 mit ihrem Mann Christian Jacques; seit ihrem Tod 2015 führen Christian Jacques und Kellermeister Sylvain Potin das Gut weiter.



