Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Maison Stephan

Côte Rôtie "Côteaux de Tupin" AOC 2018

2018 · 0,75 l

Der Côte Rôtie "Côteaux de Tupin" 2018 von Maison Stephan ist ein Rotwein aus 100 % Serine, gewachsen auf Gneiss und 24 Monate im kleinen Holzfass ausgebaut.

CHF 139.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Ein dunkler, dicht gebauter Côte Rôtie, der seine Kraft nicht ausstellt, sondern in Struktur bindet. Trocken, 14,5 % Vol., und deutlich am Anfang seiner Entwicklung.

Terroir und Herkunft

Die Reben stehen bei Tupin-et-Semons an den steilen Hängen der Côte-Rôtie, auf Gneiss. Maison Stephan bewirtschaftet hier 4,5 Hektar weitgehend in Handarbeit; für die Bodenbearbeitung kommen Pferde zum Einsatz, in den steilsten Lagen Seilwinden. Die Erträge liegen bei 30 Hektolitern pro Hektar.

Rebsorte und Vinifikation

100 % Serine, eine alte autochthone Verwandte der Syrah, die das Gut über Selektion massale erhält. Die Stöcke wurden 1992 gepflanzt. Die handgelesenen Trauben vergären teils als ganze Beeren in der Maische carbonique, der Wein reift 24 Monate im kleinen Holzfass und kommt ohne Filtration und mit minimaler Schwefelgabe auf die Flasche.

Am Gaumen

Der Auftakt ist samtig und erinnert an Veilchenpastillen, dann greifen Säure und Tannin zu. Die Nase ist tief und dunkel: Wildhimbeere, Blaubeerkompott, Schlehe, Holunder und Dörrpflaume, dazu dunkle Schokolade, frisch aufgebrühter Kaffee, schwarzer Pfeffer und Gewürznelke. Wer den 2018er jetzt öffnet, belüftet ihn einige Stunden vorher und schenkt ihn in ein grosses Burgunderglas; seine ganze Form zeigt er erst in ein paar Jahren.

Speiseempfehlungen

Lammstelzen, geschmort mit grünen Speckbohnen, Taube mit Lakritz-Sauce, Rosenkohl und Kartoffelgratin oder, als leichterer Einstieg, Tapenade von Olivenpaste und mediterranen Kräutern auf gegrilltem Roggenbrot.

Besonderheiten

Jean-Michel Stephan begann 1991 in der Côte-Rôtie, seit 2017 arbeitet Sohn Romain mit. Seit 1997 entstehen die Weine ohne önologische Zusätze.

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