Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Hubert Lignier

Morey-Saint-Denis 1er Cru "Vieilles Vignes" AOC 2019 1500ml Magnum

2019 · 1,5 l

Pinot Noir von alten Reben aus Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, abgefüllt in der Magnum.

CHF 513.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Magnum — zählt als 2 Flaschen in der Kiste.

Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Ein Pinot Noir, der auf Klarheit gebaut ist: durchgezeichnet, fein gefügt, mit feinkörnigem Tannin und langem Nachhall. Die alten Reben hinter dem Zusatz „Vieilles Vignes“ geben kleine Erträge und verdichten die Frucht. Mit 14,0% Vol. bleibt der 2019er trocken und straff; das Magnumformat verlangsamt die Reife und streckt die Entwicklung über Jahre.

Terroir und Herkunft

Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits. Die Familie Lignier bewirtschaftet hier seit den 1880er-Jahren Pinot Noir: Jacques Lignier kaufte Parzellen, welche die Reblaus entwertet hatte, sein Sohn Jules pflanzte sie geduldig neu, Hubert Lignier übernahm 1959 die Leitung und füllte ab 1973 selbst ab. Heute führt Laurent Lignier die Domaine in fünfter Generation. Synthetische Mittel sind seit 2007 aus den Weinbergen verschwunden, die Böden werden wieder gepflügt.

Rebsorte und Vinifikation

Reiner Pinot Noir. Der 2008 bezogene Keller in Morey-Saint-Denis arbeitet allein mit der Schwerkraft: von der Maische bis zur Füllung kommt keine Pumpe an den Wein. Vor der Gärung stehen lange, kühle Mazerationen, der Anteil ganzer Trauben ist über die Jahre gewachsen. Neues Holz nimmt Laurent Lignier bewusst zurück und streut es über vier Küfereien, damit kein Fass den Wein prägt.

Am Gaumen

Kühle Sauerkirsche und Himbeere, darunter schwarze Johannisbeere, Veilchen und Unterholz. Das Tannin ist feinkörnig, die Säure zieht eine klare Linie durch den Wein, der Nachhall bleibt lang und ruhig.

Besonderheiten

Siebenundzwanzig Rebzeilen, die Henri Lignier 1955 in der Lage Monts Luisants pflanzte, sind der genetische Ursprung dieses Weinguts: aus ihrem Holz vermehrte er in den 1960er-Jahren per Selektion die übrigen Parzellen, Stock für Stock. Wer einen Lignier trinkt, trinkt diese Abstammung.

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