Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Johannes Zillinger

NUMEN Muskateller 2022

2022 · 0,75 l

Der NUMEN Muskateller 2022 von Johannes Zillinger ist ein bernsteinfarbener Amphorenwein aus dem Weinviertel, gekeltert aus den ältesten Rebstöcken des Guts.

CHF 35.00

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

NUMEN bezeichnet eine metaphysische Aktivität, den Geist eines Ortes, und Johannes Zillinger reserviert den Namen für seine Weine mit dem geringsten Eingriff. Der Muskateller 2022 steht in strahlendem, intensivem Bernstein mit goldenen Reflexen im Glas, trocken ausgebaut, mit 12,0% Vol. Ein Wein von Dichte und Würze, dessen Sortenaromatik in Tiefe übersetzt ist statt in Duftigkeit allein.

Terroir und Herkunft

Die 23 Hektar des Bioweinguts liegen auf Kalkstein-Sandstein-Böden rund um Velm-Götzendorf im südöstlichen Weinviertel. Zwischen den Rebzeilen wachsen Kräuter für selbst angesetzte Tees und Extrakte, Schafe, Kunekune-Schweine und Hühner lockern und düngen den Boden, an den Ostseiten der Weinberge stehen Bäume und Sträucher als Klimapuffer.

Rebsorte und Vinifikation

Muskateller von den ältesten Rebstöcken des Guts, physiologisch hochreif gelesen und eigens für diese Füllung ausgewählt. Die Trauben vergoren kurz interzellulär in Amphoren, danach lagerte der Wein 22 Monate ohne Eingriffe auf der Hefe. Die NUMEN-Weine vergären spontan und kommen ungefiltert und ungeschönt in die Flasche.

Am Gaumen

In der Nase reife exotische Früchte: Mango, Ananas, Orange und Bananenschale, dazu getrockneter Ingwer, Bergamotte und Zimtblüte, unterlegt von einer ernsthaften, fordernden Mineralität. Der Auftakt wirkt süss und salzig zugleich, ohne dass Restsüsse im Spiel wäre. Dann Dichte, Würze und Tiefe, der Nachhall zieht sich lang.

Besonderheiten

Das Etikett trägt das Demeter-Logo. Das Weingut besteht seit 1673, Hans Zillinger stellte 1984 auf biologischen Anbau um, Johannes übernahm 2012. Nach seiner Reise nach Georgien 2011 liess er sich Kvevri kommen; heute entstehen über 60 Prozent der Weine in Amphoren und Grossfässern aus Eiche und Akazie.

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