
- Erzeuger
- Johannes Zillinger
- Rebsorte
- Grüner Veltliner
- Region
- Weinviertel
- Land
- Österreich
- Jahrgang
- 2021
- Alkohol
- 12.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9870012030
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NUMEN Grüner Veltliner 2021
Der NUMEN Grüner Veltliner 2021 von Johannes Zillinger wächst auf den ältesten Rebstöcken des Bioweinguts in Velm-Götzendorf im Weinviertel und lagerte nach kurzer Amphorengärung 22 Monate ohne Eingriffe auf der Hefe.
CHF 31.00
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Über diesen Wein
Charakter
Ein Grüner Veltliner mit Struktur und Gerbstoff, gewachsen auf den ältesten Rebstöcken des Weinguts. Schon die Nase hat klare Ansage und Tiefe, und der Wein hält diese Kraft bis in den Nachhall.
Terroir und Herkunft
Velm-Götzendorf liegt im südöstlichen Weinviertel, die 23 Hektar des Guts stehen auf Kalkstein-Sandstein-Böden. Das 1673 gegründete Weingut wird seit 1984 biologisch bewirtschaftet. Johannes Zillinger übernahm 2012 und arbeitet biodynamisch: Schafe zwischen den Reben, selbst angebaute Kräuter für Tees und Extrakte, an den Ostseiten der Weinberge Bäume und Sträucher als Klimapuffer.
Rebsorte und Vinifikation
Physiologisch hochreife Trauben des Grünen Veltliners, speziell ausgewählt, interzellulär kurz in Amphoren vergoren und danach 22 Monate ohne Eingriffe auf der Hefe gelagert. Die Linie NUMEN steht für den geringsten Eingriff im Keller: Spontanvergärung, Maischegärung im Kvevri, monatelanges Hefelager, ungefiltert und ungeschönt abgefüllt.
Am Gaumen
Der Auftakt wirkt zugleich süss und salzig, ohne dass Restsüsse im Spiel wäre. Die lebendige Säure lässt den Speichel fliessen, darunter liegen ausgeprägte Mineralität und ein feiner Gerbstoff. Aromatisch grüner Apfel, Walnuss, Pfeffer und junge Mango, dazu wilde Kräuter wie Baumblüte, Estragon und Salbei. Der Nachhall ist überaus lang und würzig und weckt den Appetit auf kulinarische Begleitung.
Besonderheiten
NUMEN bezeichnet eine metaphysische Aktivität, lateinisch den Geist oder die göttliche Kraft eines Ortes. Die Arbeit mit Tongefässen brachte Johannes Zillinger 2011 aus Georgien mit, heute entstehen über 60 Prozent seiner Weine in Amphoren und Grossfässern aus Eiche und Akazie. Das Etikett trägt das Demeter-Logo. Der Winzer über diese Linie: „In diesen Weinen stecken alle verrückten Ideen der letzten Jahre."



