
- Erzeuger
- Ökonomierat Rebholz
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Pfalz
- Land
- Deutschland
- Jahrgang
- 2022
- Alkohol
- 12.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9912018206
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Spätburgunder trocken 2022
Der Spätburgunder trocken 2022 von Ökonomierat Rebholz wächst vor allem in der Siebeldinger Monopollage Im Sonnenschein auf Muschelkalk und reift 16 bis 18 Monate im Barrique.
CHF 30.50
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Über diesen Wein
Charakter
Ein trockener Pfälzer Pinot Noir mit dunkler Frucht und feiner Fasswürze, nobel in der Anlage und dabei ohne Schwere. Im Glas zeigt sich leuchtendes, leicht transparentes Granatrot. Die Nase bleibt elegant und balanciert, das Holz ist präsent, aber fein eingebunden: Rauch, Nüsse und Vanille neben Kirschen mit ein wenig Sahne, leichter Gesteinswürze und etwas Wacholder.
Terroir und Herkunft
Die Trauben kommen vor allem aus der Lage Im Sonnenschein, der Monopollage des Weinguts in Siebeldingen, wo Muschelkalk den Untergrund bildet und für feine Säurestruktur sorgt. Am Rand des Pfälzer Waldes bewirtschaftet Familie Rebholz 26 Hektar auf vier Gesteinsformationen, vom Rotliegenden bis zum Muschelkalk, biodynamisch.
Rebsorte und Vinifikation
Spätburgunder, zu rund 70 Prozent entrappt und über mehrere Tage kühl vorvergoren, dann spontan vergoren. Die Gärkuchen werden immer wieder überschwallt, Farbe und Gerbstoff vorsichtig extrahiert; die Gärung läuft bei etwas über 30 °C, der Maischekontakt dauert drei Wochen. Im Frühjahr darauf folgt der biologische Säureabbau. Ausgebaut wird in Barriques, je ein Drittel neu, einjährig und zweijährig; nach 16 bis 18 Monaten kommt der Wein ohne Schönung und Filtration in die Flasche.
Am Gaumen
Saftig, mit feiner Textur und klar gezeichneter Tanninstruktur bei milder Säure. Das Holz bleibt spürbar, umrahmt die dunkle Frucht aber, statt sie zu überdecken. Ein balancierter, süffiger Spätburgunder mit viel Trinkfreude.
Besonderheiten
Hansjörg und Birgit Rebholz führen das Gut heute mit ihren Zwillingssöhnen Hans und Valentin; 25 Jahre lang leitete Hansjörg Rebholz den VDP Pfalz. Was 1889 mit Urgrossvater Eduard als Naturwein-Philosophie begann, zeigt sich hier in einem durchgegorenen, knochentrockenen Ausbau und in Burgundern aus dem kleinen Holzfass.



