
- Erzeuger
- Olivier Horiot
- Region
- Champagne
- Land
- Frankreich
- Alkohol
- 12 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9920330070
Versand mit DHL Express — verzollt bis an die Tür. · Versand pauschal CHF 15.00 — frei ab 12 Flaschen oder CHF 300.00. · Bezahlt wird mit TWINT oder Karte.
Cuvée "Métisse" Noirs & Blancs LME21 Brut Nature
Die Cuvée "Métisse" LME22 Noirs & Blancs von Olivier Horiot ist ein Brut Nature aus Pinot Noir und Pinot Blanc, gewachsen auf der Kimmeridge-Kreide von Les Riceys in der Côte des Bar.
CHF 55.50
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
Lieferbar in die Schweiz
✓ Steht auf Ihrer Merkliste. — Zur Merkliste
Über diesen Wein
Charakter
Ein Champagner, der Mineralität und Würze über Frucht stellt. Die Kargheit wirkt dabei nicht gewollt, sondern selbstverständlich, und der Wein bleibt trotz seines Purismus offenherzig und zugänglich.
Terroir und Herkunft
Les Riceys ist das einzige Dorf der Champagne, das drei Appellationen produzieren darf: Champagner, Stillwein und Rosé des Riceys. Hier kultiviert die Familie Horiot seit dem 17. Jahrhundert Reben. Unter den Parzellen liegt Kimmeridge-Kreide, die den Weinen ihre ausgeprägte Mineralität gibt. Die Böden werden mit Pferden gepflügt, jede Parzelle einzeln gelesen und vinifiziert.
Rebsorte und Vinifikation
Pinot Noir und Pinot Blanc, Letzterer eine der vier seltenen Sorten, die Olivier Horiot neben den klassischen dreien pflegt. Die Vergärung erfolgt spontan mit wilden Hefen in gebrauchten Barriques, eine geübte Most-Oxidation gehört dazu. Abgefüllt wird ohne Filtration und Schönung, mit minimalem Schwefel und als Brut Nature, also ohne jede Dosage.
Am Gaumen
Im Glas sattes Goldgelb mit hellen Reflexen und rasanter Perlage. Die Nase ist steinig und klirrend kühl, mit herber Amalfi-Zitrone, feinem Hefegebäck, Zitronen-Tarte und Sauerteig-Kruste, dazu Kräuter und vegetabile Töne: Sternanis, Fenchelsaat und frischer Fenchel auf der einen, Zitronengras, Kerbel und Melisse auf der anderen Seite. Am Gaumen bündelt sich das zu einem Ganzen: Die rassige, wohl dosierte Säure schiebt das Mousseux zur Seite und lässt der zaghaften Frucht wenig Raum. Im Nachhall bleiben Kräuter und Zitrusschärfe.
Besonderheiten
Olivier Horiot übernahm das Gut 1999 von seinem Vater Serge und stellte sofort auf biologische Bewirtschaftung um, seit 2010 arbeitet er biodynamisch. Den Keller leitet seine Frau Marie. Horiot keltert alle sieben zugelassenen Champagner-Rebsorten, darunter die fast ausgestorbene Arbane, und füllt sämtliche Champagner ohne Dosage ab. Er ist Mitglied der Winzervereinigung Terres et Vins.



