
- Erzeuger
- Jeaunaux-Robin
- Rebsorte
- Chardonnay, Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Champagne
- Land
- Frankreich
- Alkohol
- 12 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9920380503
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Fil de Brume Brut Nature V16/15
Der Fil de Brume Brut Nature V16/15 von Jeaunaux-Robin ist ein Champagner aus Talus-Saint-Prix im Vallée du Petit Morin, gewachsen auf Böden voller Feuerstein.
CHF 56.00
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Über diesen Wein
Charakter
Ein heller, duftiger Champagner mit fast fleischigem Kern. Die Nase gibt sich weich, mit Hefe und Brioche, mit Tartes aus Zitrone und Steinobst, darunter Kalk- und Kreidestaub und Wiesenblumen. Cyril Jeaunaux hat den Wein auf rondeur und gourmandise angelegt, und beides ist im Glas.
Terroir und Herkunft
Talus-Saint-Prix liegt im Vallée du Petit Morin, die Parzellen ziehen sich über die Südhänge oberhalb des Flusses. Im Boden stecken Lehm, Kalk, Kreide und vor allem Feuerstein, jener Silex, aus dem hier einst Mühlsteine gebrochen wurden. 1986 gruben Michel und Marie-Claude Jeaunaux von Hand einen Keller in den Kreidefels; er hält konstant zwölf Grad und beherbergt bis heute die reifenden Flaschen.
Rebsorte und Vinifikation
80 Prozent Chardonnay und 20 Prozent Pinot Noir von rund 60 Jahre alten Rebstöcken, Grundlage sind zwei Jahrgänge. Gepresst wird auf zwei eigenen Conquard-Pressen, die Gärung startet spontan, ohne zugesetzte Hefen. Der Ausbau erfolgt in Edelstahl und in alten Holzfässern, die malolaktische Gärung wird nicht bewusst herbeigeführt. Danach lag der Wein 3,5 Jahre sur lattes. 12,0 % Vol.
Am Gaumen
Knackiger und mit mehr Druck, als die Brioche-Nase erwarten lässt: frisch, hell und klar, mit einer leichten Würze und einem Wechselspiel aus reifer Frucht und einer angenehmen, fast tonischen Bitternote.
Speiseempfehlungen
Austern mit einer Champagner- und Koriander-Beurre-blanc, Bouchot-Muscheln mit Kerbelbutter und Wurzelgemüse, im Papier gedünstet, oder Salat von Gelber Bete mit Walnüssen, Orangen und Falafel.
Besonderheiten
Cyril Jeaunaux und Clémence Robin arbeiten seit 2005 organisch, seit 2010 biodynamisch, seit 2015 sind die Weinberge offiziell in Konversion. Die gebrauchten Eichenfässer sind mindestens zehn Jahre alt: Holz soll man nicht schmecken, Terroir schon.



