Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Chandon de Briailles

Savigny-Les-Beaune 1er Cru "Les Lavières" rouge 2018

2018 · 0,75 l

Der Savigny-Les-Beaune 1er Cru „Les Lavières" 2018 ist ein Pinot Noir von rund 50 Jahre alten Reben im Kernstück dieser Premier-Cru-Lage.

CHF 56.00

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Über diesen Wein

Charakter

Ein dichter, erdiger Savigny-lès-Beaune voller Energie und Mineralität. Der Duft ist reif und intensiv: zuerst Pfingstrose und Veilchen, dann rote und dunkle Beeren, frisch wie kompottig, Süsskirsche, etwas Sauerkirsche und Blutorange, darunter frischer Hefeteig und Waldboden.

Terroir und Herkunft

Les Lavières liegt in Savigny-lès-Beaune, rund dreieinhalb Kilometer nordwestlich von Beaune, in Richtung Pernand-Vergelesses. Von den 17,66 Hektar der Lage bewirtschaftet Chandon de Briailles 2,61 Hektar im Kernstück. Der Name geht auf die Laves zurück, flache Kalksteinbrocken, die im Burgund früher auch als Dachziegel dienten. Die rund 50 Jahre alten Reben stehen süd-südöstlich auf Sandstein, Sand und Mergel, oben mit eisenhaltigem Oolith, unten mit rotbraunem, krümeligem Kalkstein.

Rebsorte und Vinifikation

Reinsortiger Pinot Noir, spontan im Holz-Cuve vergoren, mit recht hohem Ganztraubenanteil. Danach läuft der Wein per Schwerkraft in Barriques und Tonneaux mit geringem Neuholzanteil und bleibt dort rund 14 Monate liegen, ohne Abstich und ohne weitere Bewegung. Gefüllt wird mit minimalem Schwefelanteil, meist direkt aus dem Fass.

Am Gaumen

Saftig, weich, seidig, mit leicht laktischem Zug und 12,5 % Vol. Das Tannin ist reif und geschliffen, die Rappen setzen kühle grüne Noten dagegen, die Säure bleibt griffig und klar. Im Geschmack Waldbeeren, allen voran Blaubeere. Das Finale ist lang, leicht salzig und ein wenig pfeffrig.

Speiseempfehlungen

Geschnetzeltes von der Hirschleber mit karamellisiertem Apfel, Ravioli mit Fasanfüllung an Sauce Choron oder ofengeschmorte, mit Gruyère überbackene Kartoffeln mit Steinpilzen.

Besonderheiten

Seit 2005 arbeiten die Geschwister François und Claude de Nicolay biodynamisch, seit 2011 trägt das 1834 von der Familie übernommene Gut das Demeter-Siegel. Die Reben werden mit Pferden bearbeitet, gereift wird in einem Keller aus dem 12. Jahrhundert; geschönt und filtriert wird nicht.

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