
Vecchio Samperi
Der Vecchio Samperi ist ein halbtrockener Grillo aus der Contrada Samperi bei Marsala, der ohne Alkoholzusatz in einem Fässerverbund nach der Perpetuum-Methode reift.
CHF 65.50
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Über diesen Wein
Charakter
Ein halbtrockener Weisswein aus Grillo mit 16,5 % Vol., dessen Kraft aus natürlicher Konzentration stammt und nicht aus zugesetztem Alkohol. 12,6 Gramm Restzucker stehen 6,7 Gramm Säure gegenüber, der pH-Wert liegt bei 3,26, der Schwefelgehalt bei 8 mg/l.
Terroir und Herkunft
Der Weinberg liegt auf kalkreichem Boden in der Contrada Samperi, etwas ausserhalb von Marsala im Westen Siziliens. Auf zwölf Hektar steht dort Grillo, 20 bis 42 Jahre alte Reben in Albarello-Bestockung. Der Ertrag beträgt 20 Hektoliter pro Hektar.
Rebsorte und Vinifikation
Grillo wächst seit den Phöniziern auf den kalkreichen Böden um Marsala; Marco de Bartoli setzte auf ihre hohe natürliche Säure. Die Trauben werden von Hand gelesen und mit einheimischen Hefen langsam bei Raumtemperatur in offenen Bottichen aus Eichenholz und Walnuss vergoren. Danach geht der Wein ins Perpetuum, einen Verbund von Fässern, in dem er seit 1980 reift. Jedes Jahr werden 5 Prozent entnommen und 5 Prozent aufgefüllt.
Am Gaumen
Die Nase ist fein und balanciert: angetrocknetes und frisches Steinobst, unreife Walnüsse, Haselnuss-Früchte-Tarte und reife Agrumen, dazu eine feine Süsse zwischen den herben Nussaromen. Im Mund steht einer grossen Fülle eine Säure gegenüber, die sich durch das Dickicht der Aromen schneidet: angetrocknete Frucht, ein Spektrum an Nüssen, gebackener Teig mit reichlich Butter und Orangenschalen, intensiver als in der Nase. Sie führen in ein markantes Finish von grosser Länge und Dichte.
Speiseempfehlungen
Ruota di Pesce Spadagratinierten AusternPecorino mit Pfeffer und Nüssen
Besonderheiten
Der Vecchio Samperi war der erste Wein, den Marco de Bartoli abfüllte, nachdem der frühere Rennfahrer 1978 nach Samperi zurückgekehrt war. Zwischen 1995 und 2000 blieb die Kellerei geschlossen, weil die Behörden einen Wein mit 18 Prozent Alkohol nicht als Wein gelten lassen wollten. Heute führen Renato, Sebastiano und Giuseppina de Bartoli das Gut mit 30 Hektar in biologischer Bewirtschaftung.



