Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Franz Keller

Enselberg Jechtingen Spätburgunder 1G VDP Erste Lage 2023

2023 · 0,75 l

Der Enselberg Jechtingen Spätburgunder 1G VDP Erste Lage 2023 von Franz Keller ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Westlage im Kaiserstuhl, dessen Vulkangestein die kühle, mineralische Art des Weins prägt.

CHF 44.50

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

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Menge (Flaschen)

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Über diesen Wein

Charakter

Tiefes Sauerkirschrot mit violetten Reflexen. Die Nase verführt: süsse Sauerkirsche trifft auf Waldhimbeere, Brombeere und Cranberry, mit Sauerstoff treten Piment und Zwetschge hinzu, dazu Anklänge von edler Schokolade und schwarzem Pfeffer. Das Holz ist gekonnt gesetzt und gibt schon dem Duft Struktur.

Terroir und Herkunft

Der Jechtinger Enselberg ist eine gut durchwindete Westlage mit Blick in die Rheinebene. Den Untergrund bildet teils helleres, teils dunkles und steiniges Vulkangestein, darüber liegt eine feine Lössschicht als Oberboden. Das Lesegut stammt aus zwei Parzellen, 1999 und 2003 zu 100 Prozent mit burgundischen Pinot-Noir-Klonen angelegt.

Rebsorte und Vinifikation

Reinsortiger Spätburgunder, trocken ausgebaut, 12,5 % Vol. 18 Monate Lagerung in französischem Barrique mit 40 Prozent Neuholzanteil. Die seit 2013 terrassenförmig in den Hang gebaute Kellerei arbeitet nach dem Gravitationsprinzip; den Ausbau verantworten die Winzer Uwe Barnickel und Christian Häuber.

Am Gaumen

Saftige, süsse rote und dunkle Frucht, feine Mineralität, dazu ein langer Nachhall, in dem Frucht, Frische und Struktur im Gleichgewicht bleiben. Der Wein lässt sich jetzt schon wunderbar trinken und besitzt ein sehr gutes Reifepotenzial.

Besonderheiten

Das Weingut Franz Keller am Kaiserstuhl verbindet seit 1892 Spitzengastronomie und Weinbau auf Vulkanböden. Friedrich Keller führt die 35 Hektar seit 2016 in vierter Generation und stellt sie schrittweise auf biologischen Anbau mit biodynamischen Elementen um; die Leitlinie „so wenig wie möglich, so viel wie nötig" geht auf Fritz Keller zurück.

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